Die Augsburger Panther verloren auch ihr Heimspiel gegen Schwenningen. Die Wildwings gewannen im Schleifgraben mit 2:4. Nach der dritten Niederlage rutscht der AEV gefühlt dem Abgrund Richtung DEL2 immer näher.
Nach dem letzten Wochenende mit zwei Niederlagen wurden die Augsburger Panther in der Tabelle von Düsseldorf überholt und auf den letzten Platz geschoben. Um den Abstiegsrang zu verlassen, müssen dringend Siege her, Fans und Umfeld setzten viel Hoffnung auf dieses Wochenende mit zwei Partien vor dem eigenen Publikum. Der Funke scheint aber immer mehr zu verglimmen.
Augsburger Panther kommen nicht gut in die Partie
Gut zehn Minuten waren im ersten Duell des Wochenendes gegen Schwenningen erst gespielt, da schienen die Punkte schon für die Reise in den Schwarzwald eingepackt. Senyshyn mit dem Rebound (4.) und Marshall per Distanzschuss (11.) hatten die Wildwings zum 0:2 in Front gebracht. Vom AEV waren wieder einmal nur wenige Offensivaktionen zu verbuchen gewesen. Erst zum Ende des Abschnitts kamen die Hausherren etwas besser in die Partie, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg.
AEV zu harmlos
Wie schon öfters in dieser Saison war dem Team von Trainer Larry Mitchell großes Bemühen nicht abzusprechen, es fehlte aber weiter an Qualität und Leistungsvermögen. Während das eigene Tor von einem erneut starken Schlussmann Strauss Mann verteidigt wurde, ließ man auf der anderen Seite des Spielfelds die nötige Gefährlichkeit erneut schmerzhaft vermissen. Leistungsträger ohne ansprechende Leistung, Augsburg findet nicht in die Erfolgsspur. Anders die Gäste. Es war erneut Marshall, der Schwenningen mit einem Powerplaytor noch weiter in Front bringen konnte (25.).
Augsburger Panther zeigen Moral
Die Augsburger Panther aber zeigten Moral. Nach einem Überzahltreffer durch Collins (47.) biss sich der AEV nochmals fest. Nachdem Busdeker einen Alleingang zum Anschlusstreffer nützen konnte, blieben noch gut sieben Minuten, um das Comeback zu krönen. Mitchell zog früh seinen Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers, ein weiteres Tor wollte für Rot-grün-weiß aber nicht mehr fallen. Dank des 7:4-Siegs der Kölner Haie beim Rheinderby in Düsseldorf hat sich der Abstand auf die Nichtabstiegsränge nicht weiter vergrößert.
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Noch 13 Spiele Hoffnung
Noch bleiben den Schwaben 13 Spiele, um den vier Punkte Rückstand aufzuholen und den Absturz in die DEL2 zu verhindern. Die nächste Aufgabe wird allerdings eine schwere. Am Sonntag kommt Tabellenführer ERC Ingolstadt ins Curt-Frenzel-Stadion (16:30 Uhr)


