Körperliche Auseinandersetzung am Münchner Hauptbahnhof zwischen Fußballfans endet mit Ermittlungsverfahren wegen Flaschenwurf

Alfred Ingerl
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Am Samstagabend, dem 23. Mai, ereignete sich am Hauptbahnhof München eine Auseinandersetzung zwischen Fans zweier Münchner Fußballclubs. Ein Anhänger erlitt durch einen Flaschenwurf leichte Verletzungen.

Konflikt zwischen Fans eskaliert

Gegen 23:30 Uhr meldete eine Zeugin einer Streife der Bundespolizei eine körperliche Auseinandersetzung am nördlichen Ausgang des Hauptbahnhofs. Ersten Ermittlungen zufolge kam es zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 31-jährigen Fan des TSV 1860 München und einem 33-jährigen Anhänger des FC Bayern München.

Flaschenwurf verursacht Verletzung

Ein 48-jähriger Begleiter des 33-Jährigen spritzte Wasser auf den 31-Jährigen. Daraufhin warf der 31-Jährige eine leere Glasflasche in Richtung des 33-Jährigen, der den Wurf abwehren konnte, dabei jedoch leichte Handverletzungen erlitt. Der Verletzte benötigte keine medizinische Versorgung.

Polizei greift ein

Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei stellten die Beteiligten und führten eine Identitätsfeststellung durch. Alkoholtests ergaben für den 31-Jährigen 1,36 Promille, für den 33-Jährigen 2,17 Promille und für den 48-Jährigen 2,20 Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Beteiligten freigelassen.

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Die Bundespolizei hat gegen den 31-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.