Eine insgesamt ruhige „Freinacht“ erlebten die Beamten des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West auch 2026, ohne größere Einsätze verzeichnen zu müssen. Die Polizei zieht ein überwiegend positives Fazit aus der Nacht.
Deutlicher Rückgang der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr
Während im Jahr 2025 ein leichter Anstieg der Einsatzzahlen zu beobachten war, sank die Zahl der Gesamteinsätze 2026 auf 55 im Vergleich zu 113 im Vorjahr. Die meisten Einsatzanlässe waren niederschwellig. Elf Einsätze entfielen auf Ruhestörungen. Die Zahl der Sachbeschädigungen erfuhr einen Anstieg auf zehn Fälle (Vorjahr: sieben), mit einem entstandenen Schaden von rund 6.500 Euro (Vorjahr: 1.250 Euro), wobei das genaue Ausmaß erst in den nächsten Tagen klar wird.
Leichte Verletzungen bei tätlichem Angriff auf Polizei
Insgesamt wurden elf Anzeigen wegen Körperverletzung registriert (Vorjahr: neun). Erstmals verletzte eine 20-jährige Gambierin in Kempten drei Polizeikräfte leicht, die ihren Dienst dennoch fortsetzen konnten.
Appell der Polizei für zukünftige Freinächte
Das Polizeipräsidium zieht eine positive Bilanz und dankt allen, die sich an die Gesetze gehalten haben. Gleichzeitig wird betont, dass die „Freinacht“ kein Freibrief für Straftaten oder mutwillige Zerstörung ist.





