Satter Bass, echter Surround-Sound und Dolby Atmos: Wer sein Wohnzimmer zum Heimkino machen möchte, musste dafür lange Zeit einen AV-Receiver, mehrere Lautsprecher und jede Menge Kabel einplanen. Mit der CINEBAR 22 Surround geht Teufel einen deutlich unkomplizierteren Weg. Eine leistungsstarke Soundbar, ein kabellos angesteuerter Subwoofer und zwei Rear-Lautsprecher sollen für echten 7.1-Surround-Sound sorgen.
- CINEBAR 22 Surround: Mehr als nur eine Soundbar
- Aufbau und Einrichtung sind schnell erledigt
- Klang: Die CINEBAR 22 macht richtig Spaß
- EFFEKT 2 machen den entscheidenden Unterschied
- Pegel und Lautsprecherabstände individuell einstellen
- Dolby Atmos sorgt für noch mehr Räumlichkeit
- T 6 Subwoofer liefert ordentlich Druck
- Auch bei Musik überzeugend
- Gute Ausstattung für Fernseher, Streaming und Gaming
- Gut zu wissen
- Preis: Was kostet die Teufel CINEBAR 22 Surround?
- Das gefällt uns besonders
- Fazit: Sehr viel Heimkino mit überschaubarem Aufwand
Wir haben das Teufel CINEBAR 22 Surround 7.1-Set im Alltag ausprobiert. Dabei zeigt sich schnell: Das System ist weit mehr als eine gewöhnliche Soundbar und bringt mit vergleichsweise wenig Installationsaufwand erstaunlich viel Heimkino ins Wohnzimmer.
CINEBAR 22 Surround: Mehr als nur eine Soundbar
Herzstück des Systems ist die einen Meter breite CINEBAR 22. Im von uns getesteten 7.1-Set kombiniert Teufel sie mit zwei EFFEKT 2 Rear-Lautsprechern und dem schlanken T 6 Subwoofer.

Die Soundbar verfügt über acht Verstärkerkanäle und eine Gesamtleistung von 175 Watt RMS. Für eine klare Wiedergabe von Stimmen setzt Teufel unter anderem auf einen eigenen Center-Bereich mit koaxial angeordnetem Hoch- und Mitteltöner. Unterstützt werden moderne Tonformate wie Dolby Atmos und DTS. Hinzu kommt Teufels Dynamore-Technologie, die insbesondere bei Stereo-Signalen für eine breitere Klangbühne sorgen soll. Teufel empfiehlt das System für Räume bis etwa 35 Quadratmeter – damit dürfte das Set für die meisten klassischen Wohnzimmer mehr als ausreichend dimensioniert sein.
Aufbau und Einrichtung sind schnell erledigt
Eine der großen Stärken des Systems zeigt sich bereits beim Aufbau. Im Grunde braucht man für die einzelnen Komponenten nur Strom – die Audioübertragung zwischen Soundbar, Subwoofer und den beiden EFFEKT 2 Rear-Lautsprechern erfolgt kabellos.
Die CINEBAR 22 selbst wird idealerweise über HDMI-eARC mit dem Fernseher verbunden. Anschließend benötigen der T 6 Subwoofer und die beiden EFFEKT 2 lediglich eine Steckdose in der Nähe ihres jeweiligen Aufstellortes. Separate Audiokabel quer durch das Wohnzimmer sind nicht erforderlich. Gerade bei den Rear-Lautsprechern ist das ein großer Vorteil: Man stellt sie hinter beziehungsweise seitlich hinter der Sitzposition auf, verbindet sie mit dem Strom und kann auf eine aufwendige Verkabelung vom Fernseher bis zur Rückseite des Raumes verzichten. Das macht die CINEBAR 22 Surround gerade in bereits eingerichteten Wohnzimmern angenehm unkompliziert. Wer schon einmal nachträglich Lautsprecherkabel durch einen Raum verlegt hat, weiß diesen Vorteil zu schätzen. Auch die weitere Bedienung ist komfortabel. Unterstützt der Fernseher HDMI-CEC, lassen sich zentrale Funktionen wie die Lautstärke bequem über die TV-Fernbedienung steuern.
Klang: Die CINEBAR 22 macht richtig Spaß
Entscheidend ist bei einem Soundsystem natürlich nicht die Ausstattung auf dem Papier, sondern das Ergebnis im Wohnzimmer – und hier kann die CINEBAR 22 überzeugen.

Bereits die Soundbar selbst erzeugt eine breite und kräftige Klangkulisse. Besonders gut gefällt die Wiedergabe von Stimmen. Dialoge bleiben klar und verständlich, auch wenn gleichzeitig Musik und Effekte zu hören sind. Bei Filmen darf es allerdings gerne noch etwas mehr sein. Und genau hier spielt das komplette Surround-Set seine Stärke aus. Mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern löst sich der Ton deutlich vom Fernseher. Stimmen kommen klar aus Richtung Bildschirm, während Umgebungsgeräusche und Effekte den Raum wesentlich stärker einbeziehen. Das Ergebnis ist ein deutlich intensiveres Film- und Fernseherlebnis als mit den integrierten Lautsprechern eines Fernsehers oder einer einfachen Soundbar.
EFFEKT 2 machen den entscheidenden Unterschied
Besonders interessant sind die beiden EFFEKT 2 Rear-Lautsprecher. Sie werden hinter beziehungsweise seitlich hinter der Sitzposition aufgestellt und sorgen dafür, dass der Surround-Effekt nicht nur virtuell erzeugt wird. Bei entsprechend abgemischten Filmen und Serien kommen Geräusche und Effekte tatsächlich von hinten.

Genau das sorgt für das gewünschte Mittendrin-Gefühl.
Mit gerade einmal 11,1 Zentimetern Breite und 16 Zentimetern Höhe sind die EFFEKT 2 angenehm kompakt. Sie lassen sich aufstellen oder an der Wand montieren und fallen im Wohnzimmer nicht übermäßig auf.
Upmix bringt Surround-Sound auch ins normale TV-Programm
Ein praktischer Vorteil zeigt sich auch beim ganz normalen Fernsehen. Selbst klassische Stereo-Inhalte lassen sich über die Upmix-Funktion auf die Rear-Lautsprecher erweitern. Damit müssen die EFFEKT 2 auch bei Sendungen oder anderen Quellen ohne echten Mehrkanalton nicht stumm bleiben. Das Stereo-Signal wird entsprechend aufbereitet und auf das Surround-System verteilt. Uns gefällt diese Möglichkeit im Alltag ausgesprochen gut. Schließlich besteht die Nutzung einer Heimkinoanlage nicht ausschließlich aus Dolby-Atmos-Filmen. Nachrichten, Shows, Sportübertragungen und viele andere TV-Inhalte liegen weiterhin in Stereo vor. Mit aktiviertem Upmix entsteht auch hier ein räumlicheres Klangbild, bei dem die Rear-Lautsprecher dezent in die Wiedergabe einbezogen werden können.
Pegel und Lautsprecherabstände individuell einstellen
Ein weiterer Pluspunkt ist die umfangreiche Anpassbarkeit des Systems. Die Lautstärke beziehungsweise der Pegel der einzelnen Lautsprecher lässt sich individuell einstellen. Das beschränkt sich nicht nur auf die beiden EFFEKT 2. Auch die anderen Kanäle können an die eigene Hörsituation angepasst werden. Dadurch kann man beispielsweise die Rear-Lautsprecher etwas kräftiger oder dezenter einstellen und sie so genau an den persönlichen Geschmack anpassen. Noch interessanter ist die Möglichkeit, die tatsächliche Aufstellung des Systems zu berücksichtigen. Für die einzelnen Lautsprecher lässt sich der Abstand zur Sitzposition in Metern eingeben. Das ist gerade in normalen Wohnzimmern sinnvoll. Schließlich stehen die Lautsprecher dort nur selten in einer akustisch perfekten, vollkommen symmetrischen Anordnung. Befindet sich beispielsweise ein Rear-Lautsprecher näher an der bevorzugten Sitzposition als ein anderer, kann dies bei der Konfiguration berücksichtigt werden. Zusammen mit der individuellen Pegelanpassung lässt sich die CINEBAR 22 Surround dadurch erstaunlich genau auf den eigenen Raum und die bevorzugte Sitzposition abstimmen.
Gerade beim normalen Fernsehen hat uns diese Möglichkeit gefallen. Mit Upmix, passend eingestellten Rear-Pegeln und den hinterlegten Abständen lässt sich ein angenehmes räumliches Klangbild erzeugen, ohne dass der Ton von hinten zu dominant wirkt.
Bei echtem Mehrkanalton spielen die Rear-Lautsprecher dagegen entsprechend der jeweiligen Tonspur ihre volle Stärke aus.
Dolby Atmos sorgt für noch mehr Räumlichkeit
Die CINEBAR 22 unterstützt neben klassischen Dolby-Formaten auch Dolby Atmos sowie DTS. Gerade aktuelle Filme, Serien und Games profitieren davon. Die Klangkulisse wirkt größer und räumlicher und vermittelt deutlich stärker das Gefühl, mitten im Geschehen zu sitzen.

Das funktioniert für ein vergleichsweise kompaktes System erstaunlich gut.
Die große Stärke der CINEBAR 22 Surround liegt dabei in der Kombination aus virtueller Klangverbreiterung und echten Rear-Lautsprechern. Man erhält ein echtes Surround-Erlebnis, ohne dafür das komplette Wohnzimmer mit Lautsprechern und Kabeln ausstatten zu müssen.
T 6 Subwoofer liefert ordentlich Druck
Einen großen Anteil am Gesamterlebnis hat der T 6 Subwoofer. Mit seinem 165-Millimeter-Tieftöner sorgt er bei Filmen, Musik und Games für das nötige Bassfundament. Explosionen bekommen spürbaren Druck, Filmmusik wirkt voller und auch bei normaler Fernsehwiedergabe verleiht der Subwoofer dem Klang mehr Volumen.

Dabei ist der T 6 mit nur zwölf Zentimetern Breite ungewöhnlich schlank.
Besonders praktisch: Der Subwoofer kann sowohl stehend als auch liegend betrieben werden. Dadurch lässt er sich je nach Einrichtung beispielsweise neben einem Möbelstück oder sogar unter geeigneten Sofas platzieren.
Das ist eine clevere Lösung für alle, die kräftigen Bass möchten, aber keinen großen Subwoofer prominent im Wohnzimmer stehen haben wollen.
Auch bei Musik überzeugend
Die CINEBAR 22 Surround ist keineswegs ausschließlich für Filmabende gedacht. Musik lässt sich beispielsweise direkt über Bluetooth 5.3 vom Smartphone, Tablet oder Notebook übertragen. AAC wird ebenfalls unterstützt. Auch hier gefällt die Kombination aus klarer Wiedergabe und kräftigem Bass. Gerade der T 6 gibt Musik deutlich mehr Fundament, während die Soundbar für eine breite Bühne sorgt.
Über verschiedene Soundmodi und einen Equalizer lässt sich die Wiedergabe zusätzlich an den eigenen Geschmack anpassen. Zur Verfügung stehen unter anderem die Modi Musik, Sprache, Nacht und Neutral. Damit eignet sich die CINEBAR 22 problemlos als zentrale Audiolösung für das Wohnzimmer.
Gute Ausstattung für Fernseher, Streaming und Gaming
Auch bei den Anschlüssen bietet die CINEBAR 22 alles Wesentliche. Neben HDMI-eARC steht ein zusätzlicher HDMI-Eingang zur Verfügung. Das 4K-Passthrough unterstützt unter anderem HDR und Dolby Vision. Hinzu kommen ein optischer Digitaleingang, AUX und Bluetooth 5.3. Das System lässt sich damit problemlos in ein modernes Setup mit Smart-TV, Streamingplayer oder Spielekonsole integrieren.
Praktisch ist zudem das dimmbare Display auf der Vorderseite. Die Bedienung erfolgt entweder über die mitgelieferte Fernbedienung, das Touch-Panel an der Soundbar oder – bei entsprechend kompatiblen Geräten – direkt über die Fernbedienung des Fernsehers.
Gut zu wissen
Die EFFEKT 2 Rear-Lautsprecher werden kabellos angesteuert, benötigen aber jeweils eine Steckdose. Nach der Einrichtung lohnt es sich, ein paar Minuten in die individuelle Abstimmung von Pegeln und Lautsprecherabständen zu investieren – so lässt sich das volle Potenzial des Surround-Sets ausschöpfen.
Preis: Was kostet die Teufel CINEBAR 22 Surround?
Das von uns getestete Teufel CINEBAR 22 Surround für Dolby Atmos 7.1-Set kostet aktuell 899,99 Euro. Im Paket enthalten sind neben der CINEBAR 22 die beiden EFFEKT 2 Rear-Lautsprecher sowie der T 6 Subwoofer.

Damit bekommt man ein komplettes Surround-System, das im Wohnzimmer ohne zusätzlichen AV-Receiver auskommt.
Weitere Informationen, technische Daten sowie den jeweils aktuellen Preis gibt es direkt auf der Produktseite der Teufel CINEBAR 22 Surround.
Das gefällt uns besonders
Im Test überzeugt vor allem das Gesamtpaket. Die CINEBAR 22 liefert bereits für sich einen kräftigen und klaren Klang, doch erst mit dem T 6 und den beiden EFFEKT 2 wird daraus ein echtes Heimkino-System. Besonders die Rear-Lautsprecher machen einen hörbaren Unterschied gegenüber einer klassischen Soundbar. Gleichzeitig hält sich der Installationsaufwand angenehm in Grenzen. Auch die umfangreichen Möglichkeiten zur individuellen Anpassung gefallen. Pegel und Lautsprecherabstände lassen sich auf den eigenen Raum abstimmen und mit der Upmix-Funktion werden die Rear-Lautsprecher auf Wunsch auch beim normalen Stereo-Fernsehprogramm einbezogen. Hinzu kommen der schlanke und flexibel aufstellbare T 6, Dolby Atmos, DTS, HDMI-eARC, Bluetooth 5.3 und umfangreiche Möglichkeiten zur Klanganpassung.
Fazit: Sehr viel Heimkino mit überschaubarem Aufwand
Die Teufel CINEBAR 22 Surround hat uns im Test überzeugt.
Vor allem das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten macht den Unterschied. Die Soundbar sorgt für klare Stimmen und eine breite Klangbühne, der T 6 liefert das passende Bassfundament und die beiden EFFEKT 2 bringen den Surround-Sound tatsächlich hinter die Sitzposition.
Dadurch entsteht ein deutlich räumlicheres und intensiveres Film- und Fernseherlebnis.
Besonders gelungen finden wir, dass Teufel diesen Effekt ohne komplizierte Installation erreicht. Ein klassischer AV-Receiver und Lautsprecherkabel quer durch das Wohnzimmer sind nicht erforderlich. Im Alltag gefällt zudem die Flexibilität. Über die Upmix-Funktion können auch normale Stereo-Inhalte auf die Rear-Lautsprecher erweitert werden. Durch die individuelle Pegelanpassung und die Eingabe der Abstände zur Sitzposition lässt sich das System anschließend so konfigurieren, dass ein harmonisches Klangbild entsteht. Damit spielt die CINEBAR 22 Surround ihre Stärken nicht nur bei einem Dolby-Atmos-Filmabend aus. Auch beim normalen Fernsehen, bei Musik und beim Gaming macht sich das komplette Surround-Setup bemerkbar.
Mit aktuell 899,99 Euro ist das 7.1-Set eine interessante Wahl für alle, die deutlich mehr als eine klassische Soundbar suchen und Wert auf echten Surround-Sound legen.
Presse Augsburg Bewertung: 4,7 von 5 Punkten
Vorteile auf einen Blick
- Kräftiger und räumlicher Klang
- Zwei echte EFFEKT 2 Rear-Lautsprecher
- Dolby Atmos und DTS
- Upmix für normale Stereo-Inhalte
- Pegel der Lautsprecher individuell einstellbar
- Lautsprecherabstände zur Sitzposition konfigurierbar
- Sehr gute Sprachverständlichkeit
- Leistungsstarker T 6 Subwoofer
- Subwoofer stehend oder liegend aufstellbar
- Vergleichsweise einfache Installation
- HDMI-eARC und 4K-Passthrough
- Bluetooth 5.3 mit AAC
- Umfangreiche Klangeinstellungen
- Gelungenes Gesamtpaket für Filme, Fernsehen, Gaming und Musik














