Tödlicher Unfall auf A3 bei Altdorf | 59-Jähriger verunglückt mit Supersportwagen

Am Sonntagnachmittag (05.11.2023) kam es auf der Autobahn A3 im Bereich von Altdorf (Lkrs. Nürnberger Land) zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 59-jähriger Autofahrer erlitt tödliche Verletzungen als er mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam.

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Dieser Sportwagen hat sich auf der A3 überschlagen: Der Fahrer überlebte den Unfall nicht. | Bild: NEWS5/Grundmann

Die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei hatte gegen 14:30 Uhr mehrere Notrufe von Verkehrsteilnehmern erhalten, nachdem sich auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte. Nach aktuellem Ermittlungsstand war ein Autofahrer mit einem Mercedes kurz vor der Anschlussstelle Altdorf/Burgthann aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw prallte abseits der Fahrbahn zunächst gegen eine Metallwand, durchschlug anschließend ein Hinweisschild der Autobahnausfahrt und kam letztlich am rechten Fahrbahnrand auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Der 59-jährige Fahrer des Mercedes konnte nur noch tot aus dem total zerstörten Fahrzeugwrack geborgen werden. 

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Feucht führten die Unfallaufnahme durch. Das Unfall- bzw. Trümmerfeld erstreckte sich über eine Länge von rund 150 Metern. Die Ursache für das Unfallgeschehen ist unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zogen die Beamten einen Unfallsachverständigen hinzu. Dieser nahm seine Arbeit an der Unfallörtlichkeit auf. In diesem Zusammenhang stellte die Polizei das Unfallfahrzeug sicher. 

Die A3 musste in Fahrtrichtung Nürnberg zunächst komplett gesperrt werden. Eine Streife der Verkehrspolizei Feucht brachte mehrere Verkehrsteilnehmer zur Anzeige, weil diese im Rückstau widerrechtlich die Rettungsgasse benutzt hatten.   

Neben der Polizei waren an der Unfallörtlichkeit zahlreiche Kräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes tätig. Ein Notfallseelsorger übernahm bereits vor Ort die Betreuung der anwesenden Einsatzhelfer. Die Unfallaufnahme sowie die anschließenden Reinigungs- und Bergungsmaßnahmen zogen sich bis in die Abendstunden hin. Bis zur vollständigen Freigabe der Fahrbahn wurde der Verkehr zunächst ab 15:45 Uhr über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet.