UNHCR: Bis zu 3,2 Millionen Menschen im Iran auf Flucht

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geht davon aus, dass bis zu 3,2 Millionen Iraner aufgrund des anhaltenden Konflikts vorübergehend innerhalb des Landes vertrieben wurden. Vorläufige Einschätzungen zeigten, dass zwischen 600.000 und einer Million Haushalte betroffen seien, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Die meisten von ihnen flohen aus Teheran und anderen großen Städten in den Norden und ländliche Gebiete, um Sicherheit zu suchen.

UNHCR (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Auch Flüchtlingsfamilien, die im Land aufgenommen wurden, vor allem Afghanen, seien betroffen. Diese seien besonders gefährdet, da sie sich bereits in einer prekären Lage befänden und über begrenzte Unterstützungsnetzwerke verfügten. Familien verließen die betroffenen Gebiete aufgrund der zunehmenden Unsicherheit und des eingeschränkten Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen.

Das UNHCR hat seine Maßnahmen im Land auf die wachsenden Bedürfnisse angepasst. Man arbeite mit nationalen Behörden und Partnern zusammen, um den neu entstehenden Bedarf zu bewerten und die Vorsorge angesichts zunehmender Bevölkerungsbewegungen zu verstärken.

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Polizei sucht vermissten Mann aus Augsburg

Seit dem 30. April 2026 wird in Augsburg ein 29-jähriger Mann vermisst. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten.

Stadt Augsburg klagt gegen Bäuerle Ambulanz

Die Stadt Augsburg geht juristisch gegen einen ehemaligen Dienstleister...

Tankstellenpreise fallen deutlich

Die Tankstellenpreise in Deutschland sind zum 1. Mai deutlich gefallen - aber vorerst wie befürchtet nicht im Umfang des gesamten sogenannten "Tankrabatts".

Tödliche Borna-Virus-Infektion im Unterallgäu

Im Landkreis Unterallgäu ist ein Mensch an den Folgen einer Infektion mit dem seltenen Borna Disease Virus 1 gestorben. Die Behörden informieren über Risiken und Schutzmaßnahmen.

Schändung der türkisch-islamischen Gemeinde in Memmingen: Polizei sucht Zeugen für Attacke mit Tierblut und Schweinekopf

Am frühen Morgen des 1. Mai 2026 gegen 04:30 Uhr ereignete sich ein schockierender Vandalismusvorfall in Memmingen. Eine Marmormauer der türkisch-islamischen Gemeinde wurde zum Ziel eines Angriffs, bei dem Unbekannte mit Blut gefüllte Luftballons auf die Mauer warfen.