Die Arbeitslosenquote in den USA ist im Januar leicht auf 4,3 Prozent gesunken. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit. Im Dezember waren es noch 4,4 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen sank im gleichen Zeitraum von 7,5 auf 7,4 Millionen.
Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge im Januar rund 130.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Ein Beschäftigungszuwachs war im Gesundheitswesen, in der Sozialhilfe und im Baugewerbe zu verzeichnen, während im öffentlichen Dienst und im Finanzwesen Arbeitsplätze abgebaut wurden. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen lag bei 1,8 Millionen Menschen (Dezember: 1,9 Millionen).
Die US-Arbeitsmarktdaten werden von Investoren auf der ganzen Welt mit Argusaugen beachtet. Ist der Arbeitsmarkt robust und die Inflation hoch, werden Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Über die würden sich Börsianer aber freuen, unter anderem weil das Sparbuch als Alternative zur Aktie damit wieder unattraktiver werden würde und Unternehmen und andere Akteure billiger an Kredite kämen.


