Wenn sich Unternehmen als Marke etablieren möchten, fahren sie häufig die ganz großen Geschütze auf. Sie starten ausgefallene Kampagnen, investieren ein hohes Budget in Werbung oder verbringen viel Zeit mit anderen Strategien. Dabei gerät in Vergessenheit, dass es für die Sichtbarkeit nicht immer die teuren Maßnahmen braucht. Stattdessen helfen schon einfache Kniffe und Ideen, auf die dieser Artikel eingeht.
Cleverness schlägt Budget
Ob es sich um eine großangelegte Marketingkampagne oder um eine kleine Werbeaktion handelt, ist eigentlich zweitrangig. Schließlich haben alle Strategien das gleiche Ziel: Sichtbarkeit. Viele Unternehmen gehen dabei mit der Brechstange vor, indem sie sofort in die Offensive gehen. Das bedeutet, dass sie Agenturen beauftragen, die genaue Analysen durchführen und so die Sichtbarkeit steigern.
Nicht falsch verstehen: In vielen Fällen funktioniert dies auch. Das Problem ist jedoch wie so oft das Budget. Während große Unternehmen in diesem Punkt aus einem scheinbar endlosen Reservoir aus Möglichkeiten schöpfen können, müssen Start-ups und Co. dieses Defizit mit Kreativität ausgleichen. Zugegeben: Das klingt in der Theorie deutlich einfacher, als es die Praxis zulässt. Deshalb ist die Frage eher, wie Kreativität zu definieren ist.
Sichtbarkeit geht auch günstig
Gemeint ist bei dem Schlagwort nämlich nicht unbedingt, nur die Kanäle anzuzapfen, die bislang ungenutzt blieben. Vielmehr geht es darum, einfache Lösungen clever ins Konzept zu integrieren. Ein Beispiel für eine solche einfache Lösung wären Lanyards für Events, die mit wenig Aufwand eine hohe Sichtbarkeit auf Messen oder anderen Veranstaltungen schaffen.
Das Prinzip dahinter besteht darin, einen nützlichen Alltagsgegenstand mit der Marke zu kombinieren. Das hat neben der Sichtbarkeit einen weiteren Vorteil: So stellen Kunden oder Geschäftspartner unterbewusst eine positive Verbindung zum Lanyard her. Anders als die oft als aufdringlich empfundenen Flyer oder Prospekte bleibt die Marke damit länger im Gedächtnis. Natürlich handelt es sich dabei nur um ein Beispiel. Jedoch steht die Idee im Vordergrund und zeigt, dass viele eigentlich einfache Wege noch nicht komplett erforscht sind.
Nicht nur online Präsenz zeigen
Ohne Frage spielt sich im Marketing mittlerweile der größte Teil online ab. Auf der anderen Seite führt dies dazu, dass die Offline-Präsenz etwas zu kurz kommt. Dabei lohnt es sich nach wie vor, die eigene Marke auf Messen oder regionalen Events zu präsentieren. Das bringt den Vorteil mit sich, einen direkteren Kontakt zu Kunden aufzubauen, der durch Online-Marketing nicht zustande kommt. Bei dieser Gelegenheit die genannten Lanyards oder andere Werbegeschenke zu verteilen, steigert den Effekt noch weiter und schafft einen Vorteil zur Konkurrenz.
Stetig statt einmalig
Trotzdem schweben zahlreiche Unternehmen in anderen Sphären, indem sie nach dem schnellen Wachstum streben. Sie gehen mit teuren Kampagnen dann den zweiten Schritt vor dem ersten und vernachlässigen die Basics. Dadurch können sich Unternehmen kurzfristig über Zulauf freuen, diesen jedoch nicht nachhaltig sichern. Oder mit anderen Worten: Die Marke ist genauso schnell wieder verschwunden, wie sie aufgekommen ist. Stetige Maßnahmen dagegen erzielen zwar in der Spitze eine geringere Wirkung, manifestieren die Marke aber langfristiger. Deshalb sind Strategien wie Offline-Marketing oder günstige Werbegeschenke gerade für den Anfang sinnvoller und legen ein Fundament, auf dem sich später aufbauen lässt.



