Wohnungseinbrüche in Schwaben Süd/West nehmen 2025 zu

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Alfred Ingerl
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Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ist die Zahl der registrierten Wohnungseinbruchsdiebstähle 2025 auf 191 Fälle gestiegen. Zugleich verbesserte sich die Aufklärungsquote deutlich.

Im Vorjahr waren 178 Fälle registriert worden. Das entspricht einem Anstieg um 7,3 Prozent. Die Aufklärungsquote erhöhte sich von 17,4 auf 26,7 Prozent – damit wurde etwa jeder vierte Fall aufgeklärt.

Bei 36 Prozent der Tatobjekte handelte es sich um freistehende Einfamilienhäuser. Weitere 26 Prozent betrafen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Einbrecher nutzen häufig die Dämmerungs- und Abendstunden, insbesondere in der dunklen Jahreszeit. Einbrüche können jedoch grundsätzlich zu jeder Tageszeit stattfinden. Für Betroffene bedeuten sie neben Vermögens- und Sachschäden häufig auch eine erhebliche Verunsicherung und den Verlust des persönlichen Sicherheitsgefühls.

Polizei setzt auf Kontrollen und Fahndungsmaßnahmen

Die Polizei bekämpft die Wohnungseinbruchskriminalität mit lageangepassten Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen. Im Blick stehen insbesondere relevante Verkehrswege sowie mögliche Reise- und Fluchtbewegungen von Tatverdächtigen.

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Im Herbst 2025 fanden länderübergreifende Schwerpunktkontrollen statt. Beteiligt waren die Polizeien aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Kontrolle des Personen- und Fahrzeugverkehrs, die Gewinnung von Fahndungserkenntnissen sowie die frühzeitige Erkennung möglicher Tatverdächtiger. Auch das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West führt lageorientiert entsprechende Maßnahmen durch. Konkrete Kontrollen und Einsatzdetails werden bei Bedarf gesondert bekannt gegeben.

Beratung zum Einbruchschutz

Die Polizei empfiehlt geprüfte und einbruchhemmende Fenster und Türen ab der Widerstandsklasse RC 2. Mechanische Sicherungen können durch elektronische Systeme ergänzt werden. Entscheidend ist neben der Qualität auch der fachgerechte Einbau. Bundesweit blieben 2025 nach Angaben der Polizei 44,9 Prozent der Wohnungseinbrüche im Versuchsstadium. Sicherungstechnische Maßnahmen tragen nach Einschätzung der Polizei wesentlich dazu bei, dass Täter nicht in Gebäude gelangen.

Die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen informieren kostenlos und neutral. Auf Wunsch beraten die Fachberaterinnen und Fachberater auch direkt vor Ort – etwa in Wohnungen, Wohnhäusern oder Unternehmen. Ansprechpartner gibt es in Kempten, Memmingen und Neu-Ulm:

  • Kriminalpolizeiinspektion Kempten, Hirnbeinstraße 10, 87435 Kempten, Telefon 0831 9909-1830
  • Kriminalpolizeiinspektion Memmingen, Am Schanzmeister 2, 87700 Memmingen, Telefon 08331 100-278
  • Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, Reuttier Straße 64, 89231 Neu-Ulm, Telefon 0731 8013-289

Tipps für den Alltag

Beim Verlassen der Wohnung sollten Türen immer abgeschlossen und Fenster, Balkon- sowie Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit verschlossen werden. Gekippte Fenster gelten als offen. Ersatzschlüssel sollten nicht außerhalb der Wohnung versteckt werden. Hinweise auf längere Abwesenheiten gehören weder auf den Anrufbeantworter noch in soziale Medien.

Während eines Urlaubs können Verwandte, Bekannte oder Nachbarn den Briefkasten leeren. Zeitgesteuerte Beleuchtung und Unterstützung aus der Nachbarschaft können einen bewohnten Eindruck vermitteln. Verdächtige Personen oder Fahrzeuge sollten möglichst genau beobachtet werden. Bei verdächtigen Wahrnehmungen ist die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen.

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Wer einen Einbrecher bemerkt, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen, das Gebäude nach Möglichkeit verlassen und die Polizei rufen. Nach der Rückkehr sollte ein mutmaßlicher Tatort nicht betreten werden. Betroffene sollten außerhalb auf die Einsatzkräfte warten und möglichst nichts berühren oder verändern, damit Spuren erhalten bleiben.

Auf dieser Seite lesen Sie die Pressemitteilungen der Polizeiinspektionen oder Feuerwehren. Diese werden »ungeprüft« von uns veröffentlicht. Für die Inhalte übernimmt Presse Augsburg keinerlei Verantwortung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Dienststelle.

Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.