525 Raser erwischt: Polizei zieht positive Bilanz nach Blitzmarathon 2026 in Unterfranken

UNTERFRANKEN. Im Rahmen des bayernweiten Blitzmarathons waren die unterfränkischen Polizeibeamtinnen und -beamten für 24 Stunden im Einsatz. An den 110 Messstellen im gesamten Regierungsbezirk stellten die Beamten insgesamt 525 Geschwindigkeitsverstöße fest. Das Polizeipräsidium Unterfranken blickt insgesamt auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Teils mussten jedoch erhebliche Überschreitungen festgestellt werden.

Hauptunfallursache Geschwindigkeit

Auch im Jahr 2025 waren überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit Hauptunfallursachen bei folgenschweren Verkehrsunfällen mit verletzten oder getöteten Personen. Allein in Unterfranken wurden bei Geschwindigkeitsunfällen 683 Personen verletzt. Acht Verkehrsteilnehmer verloren hierdurch ihr Leben. Durch Kontrollaktionen wie den 24-Stunden-Blitzmarathon sollen Verkehrsunfälle vermieden und das Geschwindigkeits- und Fahrverhalten der Bevölkerung positiv beeinflusst werden.

Bilanz des Polizeipräsidiums Unterfranken

Das Polizeipräsidium Unterfranken blickt insgesamt zufrieden auf den Tag und wertet den Blitzmarathon als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Insgesamt wurden rund 30.000 Fahrzeuge gemessen, 525 davon waren zu schnell. Die übrigen Fahrzeuge und somit der weitaus größte Teil der Verkehrsteilnehmer haben sich vorbildlich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Vor allem das auch heuer gezeigte Verständnis der Bevölkerung für die Kontrollen und der Zuspruch für die Aktion macht aus dem Aktionstag einen Erfolg.

Trauriger Höchstwert des Blitzmarathons 2026

Auf der B469, Gemarkung Stockstadt, wurde am Mittwochabend ein Autofahrer bei erlaubten 80 km/h mit 134 km/h gemessen. Neben einem Bußgeld in Höhe von 320 Euro muss der Fahrer mit einem einmonatigen Fahrverbot sowie zwei Punkten im Fahreignungsregister rechnen.

Auch wenn der Blitzmarathon nun vorbei ist, werden in Unterfranken auch weiterhin Kontrollen und Messungen durchgeführt. Die Polizei appelliert an die Fahrzeugführer, sich auch weiterhin an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und die Geschwindigkeit zudem den persönlichen Fähigkeiten und auch den Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Jeder Einzelne trägt für sich und andere im Straßenverkehr Verantwortung.

Anzeige
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

Meistgelesen

“Finn Dahmen war überragend” | Die Stimmen zum FC Augsburg-Sieg in Leverkusen

Nach dem, auch nach dem Spielverlauf, überraschenden 2:1-Sieg in Leverkusen ist der Klassenerhalt dem FC Augsburg kaum noch zu nehmen. Das hatten die Beteiligten nach der Partie zu sagen.

FC Augsburg stellt das Spiel auf den Kopf – Rieder-Doppelpack sichert zweiten Saisonsieg gegen Leverkusen

Der FC Augsburg konnte auch das zweite Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen in dieser Saison für sich entscheiden. Gegen starke Rheinländer sicherte sich der FCA durch einen Elfmetertreffer von Rieder in der Nachspielzeit und dank eines herausragenden Torhüters Finn Dahmen drei wichtige Punkte. Der Klassenerhalt dürfte nun nur noch rechnerisch in Gefahr bestehen.

Trotz Trauer um Manninger – FC Augsburg muss sich auf Spiel in Leverkusen fokussieren

Beim FC Augsburg stand vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen nicht der Fußball im Fokus. Verein, Fans und Verantwortliche trauern um den früheren Torhüter Alexander Manninger, der im Alter von 48 Jahren bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Die Nachricht löste weit über Augsburg hinaus große Bestürzung aus. Heute geht es dennoch um wichtige Punkte in der Bundesliga.

Polizeibericht Augsburg und Region vom 17.04.2026

Hier lesen Sie den Polizeibericht Augsburg und Region von heute

Zwischen Roßhaupten und Seeg | Tesla prallt frontal in Baum – Fahrer stirbt

Am Donnerstagnachmittag, den 16. April 2026, ereignete sich auf...