NIEDERBAYERN. Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptursache für tödliche und schwere Verkehrsunfälle. Um diesem Problem entgegenzuwirken, beteiligten sich die niederbayerischen Polizeidienststellen auch in diesem Jahr am Blitzmarathon, bei dem an verschiedenen Orten im gesamten Zuständigkeitsbereich Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden. Der Blitzmarathon fand vom 15. April 2026, 06:00 Uhr, bis zum 16. April 2026, 06:00 Uhr statt.
Ergebnisse des Blitzmarathons in Niederbayern
An etwa 100 Messstellen waren knapp 250 Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Insgesamt wurden 26.241 Fahrzeuge gemessen, wobei 482 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt wurden. Im Vergleich zum Vorjahr gab es bei einer ähnlichen Anzahl von Messstellen und gemessenen Fahrzeugen etwa 50 Verstöße weniger. Dies zeigt, dass bei einigen Verkehrsteilnehmern ein Umdenken stattgefunden hat, das zu einem angepassten Fahrverhalten beiträgt und damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht. Dennoch kann selbst eine einzige Geschwindigkeitsüberschreitung über Leben und Tod entscheiden.
Besonders schwerwiegender Verstoß auf der B8
Der traurige Höchstwert wurde an einer Messstelle an der B8 bei Schalding/Donau festgestellt. Um 23:07 Uhr wurde ein Mercedes-Fahrer mit 160 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Neben einem hohen Bußgeld erwartet den Fahrer nun ein mehrmonatiges Fahrverbot sowie eine Eintragung im Fahreignungsregister.
Verkehrsüberwachung als lebensrettende Maßnahme
Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, dass trotz Ankündigung einige Verkehrsteilnehmer weiterhin zu schnell unterwegs waren und sich der Gefahr ihres Handelns offenbar nicht bewusst sind. Die Geschwindigkeitsüberwachung bleibt ein zentrales Element der Verkehrssicherheitsarbeit der niederbayerischen Polizei. Sie ist entscheidend, um schwere und tödliche Verkehrsunfälle zu bekämpfen, die Sicherheit auf unseren Straßen, insbesondere auf Landstraßen, zu erhöhen und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer zu schützen.




