Die Ermittlungen zu einem angeblichen Vorfall mit einem Siebenjährigen in Bayreuth haben keine Bestätigung seiner Schilderung ergeben.
Der Junge hatte am 20. Oktober 2026 das SVB-Hallenbad besucht. Nach dem Verlassen des Bades wollte er mit dem Fahrrad nach Hause fahren. Dabei sei er nach eigenen Angaben von einem unbekannten Mann angesprochen und festgehalten worden.
Polizei wertete Zeugenaussagen und Videos aus
Nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die Polizei umfangreiche Maßnahmen ein. Dazu gehörten Personenkontrollen, Zeugenvernehmungen, die Auswertung von Videoaufzeichnungen sowie eine verstärkte uniformierte Präsenz und zivile Aufklärungsmaßnahmen rund um das Hallenbad.
Bei den Ermittlungen befragte die Kriminalpolizei Bayreuth unter anderem Personen, die den Siebenjährigen am betreffenden Tag gesehen hatten. Keiner der Zeugen konnte seine Schilderung bestätigen. Auch auf den Videoaufnahmen fanden die Ermittler keine Bestätigung für den beschriebenen Ablauf. An der Kleidung des Jungen wurde zudem keine fremde DNA festgestellt, die auf ein Festhalten durch eine andere Person hindeuten würde.
Die Kriminalpolizei stand während der Ermittlungen nach eigenen Angaben eng mit den Eltern des Jungen in Kontakt. Auch die abschließende Bewertung der Ergebnisse wurde mit der Familie besprochen. Das Polizeipräsidium Oberfranken will mit der Veröffentlichung zur Beruhigung der Bevölkerung beitragen und betont zugleich, dass entsprechende Hinweise auch künftig ernst genommen und konsequent geprüft werden.
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