Ermittler stellen in Nürnberg über 300 Kilo Kokain sicher

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Bei der Untersuchung eines Einbruchsversuchs in einem Nürnberger Großmarkt haben Ermittler mehr als 300 Kilogramm Kokain in Bananenkisten entdeckt. Der Straßenverkaufswert der Drogen wird auf etwa 20 Millionen Euro geschätzt.

Der Einbruchsversuch wurde am Montag, 2. November 2026, bei der Polizei gemeldet. Weil es wiederholt Hinweise auf Kokainschmuggel in Fruchtlieferungen aus Südamerika gibt, wurden Spezialisten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern, des Zollfahndungsamtes München und des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzugezogen.

Angestellter bemerkt ungewöhnlich schweren Karton

Bei der Kontrolle von Bananenkisten, die für die Auslieferung an den Lebensmitteleinzelhandel vorbereitet waren, fiel einem Angestellten einer Fruchthandelsfirma das deutlich zu hohe Gewicht eines Kartons auf. Nach dem Öffnen des Kartons und der Entnahme der Früchte wurden mehrere Kokainziegel entdeckt.

Anschließend durchsuchten Einsatzkräfte mit Unterstützung der Polizeipräsidien Oberfranken, Mittelfranken und Unterfranken, der Bereitschaftspolizei sowie des Zolls zahlreiche Kartons auf insgesamt 50 Paletten. Dabei wurden weitere Kokainziegel entdeckt. Insgesamt stellten die Beamten mehr als 300 Kilogramm Kokain sicher. Der Straßenverkaufswert liegt nach derzeitiger Einschätzung bei etwa 20 Millionen Euro.

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Lieferweg führte von Ecuador über die Niederlande

Die Bearbeitung des Kokainfundes erfolgt durch die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Nach bisherigen Feststellungen kamen die Kartons mit dem Kokain per Stückgutfrachter aus Ecuador im Hafen von Vlissingen in den Niederlanden an und wurden anschließend nach Nürnberg weitertransportiert.

Der Einbruchsversuch wird vom zuständigen Nürnberger Polizeikommissariat bearbeitet. Wer dafür infrage kommt und welches Ziel die Einbrecher hatten, ist bislang nicht bekannt. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 / 2112 – 3333 entgegen.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.