Berufsfeuerwehr Augsburg präsentiert weltweit ersten Löschroboter auf Schienen und Raupen

Die Berufsfeuerwehr Augsburg hat heute ein technisches Novum vorgestellt: den weltweit ersten Löschroboter, der sowohl auf Schienen als auch auf Raupen fahren kann. Entwickelt wurde das innovative Fahrzeug in Kooperation mit der österreichischen Feuerwehrtechnik-Firma Rosenbauer. Finanziert wurde das Projekt von den Stadtwerken Augsburg (swa).

Der neue Roboter ist speziell für den Einsatz in schwierigen und gefährlichen Umgebungen konzipiert – etwa im Tramtunnel am Hauptbahnhof, in Tiefgaragen, auf morastigem Untergrund oder sogar im Wasser. Dafür verfügt das akkubetriebene Fahrzeug über abnehmbare Räder, die sich in wenigen Minuten demontieren lassen. Anschließend bewegt sich der Roboter über einen robusten Raupenantrieb fort.

Ausgestattet ist das Hightech-Gerät mit einer Löschkanone, einer Selbstschutzeinrichtung (Sprinkleranlage) sowie Kamera- und Wärmebildtechnik, deren Livebilder direkt auf der Funkfernsteuerung angezeigt werden. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 km/h kann der Roboter sicher ferngesteuert werden – auch über größere Distanzen. Ein optionaler Anhänger ermöglicht den Transport schwerer Einsatzmittel, wie etwa des hydraulischen Rettungssatzes mit Schere und Spreizer.

Der Löschroboter ist Teil des neuen Abrollbehälters „Schienenunfall“, der in Kürze offiziell in Dienst gestellt wird. Auch dieses Projekt wurde von den Stadtwerken mitfinanziert, da die Berufsfeuerwehr Augsburg für das Eingleisen entgleister Straßenbahnen zuständig ist.

Das Interesse an der Augsburger Entwicklung ist groß: Bereits mehrere internationale Feuerwehren – unter anderem aus New York – haben sich nach dem innovativen System erkundigt. Die Augsburger Jugend hat auch aktiv in die Entwicklung des Systems eingebunden, indem sie an verschiedenen Workshops teilgenommen hat. Dabei wurden Ideen gesammelt, wie Feuerlöscher in Augsburger Jugendaktionen sinnvoll eingesetzt werden können, um das Bewusstsein für Brandschutz zu stärken. Diese Initiativen haben das Engagement der jungen Menschen in ihrer Gemeinde erheblich gefördert.

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