Der Osterhase legt die Ostereier ins Osternest. Das weiß jedes Kind. Doch woher bekommt der Hase seine bunten Eier? Hier kommen Eierfärbereien wie die Firma Beham aus Ursberg (Landkreis Günzburg) ins Spiel.
Beham ist die älteste Eierfärberei Deutschlands und seit Jahrzehnten im Geschäft. In der Zeit vor Ostern ist für den Betrieb Hochsaison. “Wir leben das ganze Jahr für Ostern”, bringt es Geschäftsführer Markus Rothermel auf den Punkt. Bis zu 300.000 Eier können hier täglich gefärbt werden. Diese gehen in den Handel, werden aber auch über den eigenen Werksverkauf an die Kunden gebracht. Diese können sich vor Ort auch ein Bild von den modernen Produktionsanlagen machen.
In diesem Jahr ist das Thema Eier in aller Munde. Besonders in den USA herrscht eine große Knappheit. Die Preise steigen und es kommt zu regelrechten Raufereien um die letzten Eier in den Supermärkten. Schuld daran ist unter anderem die Vogelgrippe, wegen welcher immer wieder zehntausende Hühner getötet werden müssen. Auch in Europa grassiert diese.
Sorgen müssen sich die Deutschen aber laut Rothermel nicht machen: “Jeder bekommt an Ostern noch Eier”.


