Am Dienstagabend lud die Augsburger Stadtvorsitzende der Freien Wähler, Angelika Lippert, zur offiziellen Nominierung eines Bundestagskandidaten ins Hotel am Park ein. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, und unter den Gästen befanden sich Staatsminister Dr. Fabian Mehring sowie Landtagsabgeordnete Marina Jakob. Michael Wörle, Erster Bürgermeister von Gersthofen, überzeugte die Anwesenden mit einer kraftvollen Rede. Seine Kandidatur wurde einstimmig beschlossen, begleitet von Standing Ovations.
Erfolgsgeschichte Gersthofen
Michael Wörle gilt als erfahrener Kommunalpolitiker mit beachtlichen Erfolgen. Unter seiner Leitung erzielte Gersthofen 2023 einen Rekordüberschuss von 12 Millionen Euro. Bereits heute erfüllt die Stadt den Anspruch auf Ganztagsbetreuung und investiert weiterhin massiv in Bildung: „Im kommenden Haushalt werden es 40 Millionen Euro sein, die in Schulbauten fließen“, so Wörle.
Gersthofen hat sich zudem als wirtschaftlich starker Standort etabliert. Wörles aktive Ansiedlungspolitik brachte der Stadt eine neue Hochschuleinrichtung – ein Technologietransferzentrum im Bereich Wasserstoff, wodurch Gersthofen den Status einer Hochschulstadt erhielt.
Unterstützung durch die Freien Wähler
Staatsminister Fabian Mehring unterstrich in seinem Grußwort die Mission der Freien Wähler: „Die vergangenen Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass im Bundestag zu viele Abgeordnete sitzen, die noch nie vor Ort in Verantwortung gestanden sind.“ Mit Kandidaten wie Wörle, die über umfangreiche kommunale Erfahrung verfügen, will die Partei in den Bundestag einziehen und lokal relevante Themen stärker vertreten.
Realistische Chancen durch Wahlrechtsreform
Dank der gescheiterten Wahlrechtsreform sieht Dr. Mehring gute Aussichten für die Freien Wähler: „Drei Direktmandate reichen, um in Fraktionsstärke in den Bundestag einzuziehen. Wir haben bereits in mehreren Bundesländern Direktmandate gewonnen.“
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Klares Ziel: Bayerns Einfluss stärken
Angelika Lippert und Johann Wengenmeir wiesen darauf hin, dass die CSU durch die Freien Wähler nicht geschwächt werde. Im Gegenteil: Mehr bayerische Stimmen im Bundestag könnten Bayerns Gewicht in Berlin stärken. Lippert betonte: „Wer Bayerns Gewicht in Berlin stärken will, muss diesmal Freie Wähler wählen.“
Mit dieser geschlossenen Unterstützung und einer überzeugenden Bilanz geht Michael Wörle gestärkt in den Wahlkampf.


