München | Sechs Verletzte nach Verwendung von Pfefferspray in der U-Bahn

Mit Pfefferspray in der U-Bahn sind sechs Menschen verletzt worden. Mehrere
Rettungswagen und Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz.

Symbol-Bild von MagnusGuenther auf Pixabay

Bei einer Auseinandersetzung in der U-Bahn bekam ein 58-Jähriger Pfefferspray in
die Augen. Umliegende Fahrgäste klagten über Atemwegsreizungen. Die U-Bahnwache
meldete den Vorfall an die Polizei und die Leitstelle. Sofort wurden mehrere
Fahrzeuge des Rettungsdienstes sowie Einheiten der Feuerwehr zur Einsatzstelle
am U-Bahnhof Stiglmaierplatz alarmiert.

Der 58 Jahre alte Fahrgast musste nach der Behandlung durch die Besatzung eines
Notarztwagens in eine Münchner Klinik transportiert werden. Fünf weitere
Personen, die über Atemwegsreizungen klagten, wurden vor Ort behandelt und
untersucht.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten Messungen am Bahnsteig durch. Die
Konzentration des Reizgases war zu diesem Zeitpunkt so niedrig, dass keine
Schadstoffe mehr nachzuweisen waren. Deshalb gab die Feuerwehr den Bahnsteig
nach kurzer Zeit wieder frei.

Warum es zu einer Auseinandersetzung mit Pfefferspray kam, ermittelt die
Polizei.

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