ANMERKUNG: (137) Seit Anfang Februar 2026 haben mehrere Personen in Ansbach Anzeige erstattet, da sie nach dem Verkauf von Edelmetallen bei einem Händler im Stadtgebiet nicht den vollständigen vereinbarten Preis erhalten haben. Das Geschäft scheint mittlerweile leer zu stehen. Die Kriminalpolizei Ansbach ermittelt derzeit und warnt vor unseriösen Edelmetallhändlern.
Kripo Ansbach verfolgt Betrugsermittlungen
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach für Wirtschafts- und Vermögenskriminalität untersucht seit einigen Tagen mehrere Fälle des Betrugsverdachts. Geschädigte wurden durch einen Flyer auf einen An- und Verkaufsladen für Edelmetalle in der Triesdorfer Straße aufmerksam. Sie gaben Gold und Silber im Wert von insgesamt über 100.000 Euro in Zahlung. Nach einer Anzahlung wurde der Restbetrag per Überweisung versprochen – das Geld kam jedoch nie an.
Geschäft bleibt geschlossen
Die angeklagten Goldhändler vertrösteten ihre Kunden mit Ausreden. Inzwischen scheint das Geschäft geschlossen zu sein. Die Ansbacher Kripo rät dringend zur Vorsicht beim Handel mit Edelmetallen.
Empfehlungen der Polizei
- Verkaufen Sie Gold oder Silber nur bei seriösen Händlern und informieren Sie sich vorab im Internet sowie auf Bewertungsportalen.
- Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu, die Sie zum Verkaufsgespräch begleitet, um die Vertrauenswürdigkeit besser einschätzen zu können.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder zum Verkauf drängen.
- Kontaktieren Sie die Polizei, falls Sie den Verdacht haben, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein.
Erstellt durch: Christian Seiler / mc


