VW schwächt Vorgabe für weltweite Nullrunden bis 2030 ab

Volkswagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
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Volkswagen hat sein Nullrunden-Dekret bis 2030 offenbar entschärft. Das berichtet der “Spiegel”. Anfang Oktober hatte der Konzern seinen Personalchefs weltweit eine Vorgabe gemacht, nach der Verhandler Tarifgespräche bis 2030 an Konzernstandorten auf der ganzen Welt möglichst ohne Gehaltserhöhungen abschließen und Boni, Sonderzahlungen und Zulagen kürzen sollten.

Rund drei Wochen später nennt ein internes Dokument nur noch eine “Senkung der Arbeitskosten auf Wettbewerbsniveau, z.B. Nullrunden im Zeitraum bis 2030”. Der Hinweis auf die Kürzung variabler Vergütung fehlt. Ein Volkswagen-Sprecher wollte die Änderung auf Anfrage mit Verweis auf die Vertraulichkeit interner Dokumente nicht kommentieren.

Ein Sprecher des Weltkonzernbetriebsrats begrüßte die Änderung: “Kein Chef-Dekret aus Wolfsburg kann weltweit Hunderttausenden Beschäftigten jahrelange Nullrunden verordnen.” Man begrüße es ausdrücklich, dass es dem Vorstand “ausweislich der `Spiegel`-Recherche nun offensichtlich geglückt” sei, seinen Realitätssinn wiederzufinden, “und das auch in so kurzer Zeit.”

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