Zwei Festnahmen in Nürnberg: Ermittler sehen Missbrauch und Drogenabgabe an Minderjährige
In Nürnberg haben Ermittler der „EKO Kajal“ in der vergangenen Woche zwei Männer festgenommen, die jeweils im Verdacht stehen, Drogen an minderjährige Mädchen abgegeben zu haben. Gegen einen der Tatverdächtigen wird zudem der Vorwurf von Sexualstraftaten erhoben. Beide Männer befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.
Erste Festnahme nach Meldung einer 15-Jährigen
In der Nacht zum 10. August wandte sich eine 15-jährige Jugendliche aus einer Wohnung in der Unteren Kanalstraße an die Polizei und gab an, dort von einem Mann sexuell bedrängt worden zu sein. Dieser Mann habe ihr außerdem Drogen angeboten. Ermittler der „EKO Kajal“ trafen die Jugendliche in der Wohnung an und nahmen den Tatverdächtigen fest. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 46-jährigen Syrer.
Die Ermittler gehen außerdem davon aus, “dass der Mann zurückliegend eine weitere 15-Jährige im Gegenzug für die Abgabe von Betäubungsmitteln und Geld sexuell missbraucht hat”. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Ermittlungsrichter einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 46-Jährigen.
Zweite Festnahme nach Fund einer stark beeinträchtigten Jugendlichen
Unabhängig davon wurden Ermittler der „EKO Kajal“ am 14. August im Stadtgebiet Nürnberg aktiv, nachdem Passanten eine erkennbar unter Drogeneinfluss stehende Jugendliche am Leonhardsplatz gemeldet hatten. Die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die betroffene 15-Jährige und eine gleichaltrige Begleiterin zuvor von einem 21-jährigen Griechen verschiedene Drogen erhalten hatten.
Die aufgegriffene 15-Jährige musste aufgrund der deutlichen Auswirkungen des Drogenkonsums vorübergehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Beamten nahmen den vor Ort anwesenden Tatverdächtigen fest. Gegen den 21-Jährigen stellte die Staatsanwaltschaft ebenfalls einen Haftantrag, dem das Amtsgericht Nürnberg durch Erlass eines Untersuchungshaftbefehls stattgab.
Ungeachtet der beiden Festnahmen setzen Polizei und Staatsanwaltschaft die gemeinsame Ermittlungsarbeit im Rahmen der „EKO Kajal“ unverändert fort.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

