Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Horrorcrash nahe Dinkelsbühl

Ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagabend (12.08.2023) auf der Staatsstraße 2220 zwischen Dinkelsbühl und Halsbach auf Höhe der Gemeinde Gersbronn.

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© vifogra / Goppelt

Willi Hofmann, Kreisbrandinspektor im Landkreis Ansbach, schildert die Szene: „Ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und mehreren Verletzten bzw. leider auch zwei Personen die verstorben sind. Es liegen zwei Fahrzeuge im vorderen Bereich der Einsatzstelle, und in circa 150 Meter Entfernung liegt ein weiterer Transporter, der auch auf der Seite liegt.“ Ein Bild des Schreckens, das die Einsatzkräfte vorfanden.

Laut dem Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken, Bernd Groß, befuhr „ein 44-Jähriger mit seinem weißen Geländewagen in Fahrtrichtung Dinkelsbühl und hat einen vorausfahrenden Pkw überholt.“ Bei diesem riskanten Manöver kollidierte er frontal mit einem Skoda und einem VW Transporter. „Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass die Insassen des Skodas eingeklemmt und noch an der Unfallstelle verstorben sind“, so Groß weiter. Der Fahrer des Geländewagens wurde lebensgefährlich verletzt und musste per Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Auch drei Insassen des VW Transporters erlitten leichte Verletzungen.

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Die Beschreibung des Grauens spiegelt sich auch in den Worten des Kreisbrandinspektors im Landkreis Ansbach, Willi Hofmann, wider. Auf der Unfallstelle stellte er fest: „Es liegen zwei Fahrzeuge im vorderen Bereich der Einsatzstelle und in circa 150 Meter Entfernung liegt ein weiterer Transporter, der auch auf der Seite liegt.“ Das Trümmerfeld erstreckte sich über rund 200 Meter.

Groß betonte, dass „hohe Geschwindigkeiten“ vermutlich eine Rolle spielten. An der Unfallstelle sind die beiden völlig zerstörten Fahrzeuge, der Geländewagen und der Skoda, ein klares Zeichen für die Wucht des Aufpralls. Der VW Transporter konnte anscheinend noch einige Meter fahren, „bevor er die Kontrolle verlor und dann zur Seite gekippt ist“, fügte Groß hinzu.

Sowohl Hofmann als auch Groß betonten die psychische Belastung solcher Einsätze für die Rettungskräfte. „Wir sind keine Berufsfeuerwehrleute, die tagtäglich mit solchen Situationen umgehen müssen“, sagt Hofmann. „Solche Einsätze sind auch für die Polizei sehr belastend“, fügt Groß hinzu und verweist auf die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte.

Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit noch ermittelt. Ein Sachverständiger war vor Ort, um die Ermittlungen zu unterstützen. Ein Augenzeugenbericht spricht von hohen Geschwindigkeiten auf der Landstraße zum Zeitpunkt des Unfalls, was die massive Zerstörung erklären könnte.