ZIRNDORF/KEMPTEN. Die Ermittlungen im 53 Jahre alten Mordfall der damals 12-jährigen Marion Baier stehen erneut im Fokus. Die Kriminalpolizei Fürth plant eine besondere Plakat-Aktion, um den bislang ungeklärten Fall wieder in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Ermittlung im Mordfall Marion Baier erhält neuen Auftrieb
Der tragische Mord an der jungen Marion Baier im Gemeindeteil Kreutles bei Oberasbach, der sich vor 53 Jahren ereignete, ist noch immer ungeklärt. In der Nacht zum 2. Juli 1973 wurde das Mädchen von einem bis heute unbekannten Täter getötet. Die Fürther Kriminalpolizei nutzt nun den 53. Jahrestag des Verbrechens, um die öffentliche Aufmerksamkeit durch eine Plakat-Aktion zu erhöhen.
Aktionen zur Steigerung der Aufmerksamkeit
Am Tatort werden nicht nur Plakate aufgehängt, sondern auch Informationsflyer an umliegende Seniorenwohnanlagen verteilt. Dies soll helfen, mögliche Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Medienvertreter sind eingeladen, diesen Termin zu begleiten und die Aufmerksamkeit auf den Fall zu lenken.
Medienvertreter eingeladen
Kriminalhauptkommissar Jan Frühwald wird für Interviews zur Verfügung stehen und die Medienvertreter am 1. Juli 2026 um 12:00 Uhr an der Hainbergstraße gegenüber der Hausnummer 2090522 in Oberasbach-Kreutles begrüßen. Ziel ist es, neue Impulse für die Ermittlungstätigkeiten zu gewinnen und den Cold Case möglicherweise zu lösen.
Weitere Informationen sind über die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken erhältlich.
Autor: Michael Petzold

