In der Nacht zum 2. November sind am Münchner Hauptbahnhof mehrere Männer und Jugendliche aneinandergeraten. Drei Beteiligte wurden leicht verletzt; eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich.
Die Bundespolizei wurde am 1. November gegen 23:35 Uhr über eine Auseinandersetzung am Mittelbahnsteig des S-Bahnhaltepunktes München Hauptbahnhof informiert. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 20-jähriger Afghane und sein 21-jähriger afghanischer Begleiter zunächst verbal mit zwei syrischen Jugendlichen im Alter von 14 und 16 Jahren aneinander. Daraus entwickelte sich eine wechselseitige körperliche Auseinandersetzung.
Im Verlauf fiel der 20-Jährige zu Boden. Der 14-Jährige soll ihn anschließend mit mehreren Faustschlägen attackiert haben. Der 21-Jährige, ein 23-jähriger Österreicher und ein 18-jähriger Syrer versuchten, die Auseinandersetzung zu schlichten. Alarmierte Bundespolizisten trennten die Beteiligten und brachten sie zur Dienststelle.
Verletzt wurden der 20-Jährige sowie die beiden Jugendlichen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten auf freien Fuß gesetzt. Die Bundespolizei ermittelt gegen drei Beteiligte wegen des Verdachts der Körperverletzung.
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