Nach einer Messerbedrohung am Münchner Hauptbahnhof und einem mutmaßlichen Angriff in einem Regionalexpress sucht die Bundespolizei den Tatverdächtigen, den zweiten Geschädigten und weitere Zeugen.
Am Dienstagabend, 22. September, soll ein bislang unbekannter Mann gegen 21.30 Uhr einen 20-jährigen Deutschen an Bahnsteig 31 des Münchner Hauptbahnhofs mit einem Messer bedroht haben. Vorausgegangen war eine verbale Auseinandersetzung. Anschließend stieg der Tatverdächtige mit einer unbekannten weiblichen Begleiterin in den Regionalexpress RE 72 Richtung Memmingen. Der 20-Jährige verlor ihn wegen des hohen Reiseaufkommens aus den Augen, stieg in Türkheim aus und verständigte die Bundespolizei.
Weiterer Vorfall im Regionalexpress
Während der Zugfahrt soll es zu einer weiteren verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Unbekannten und einem anderen Reisenden gekommen sein. Der Tatverdächtige soll dem Mann dabei ins Gesicht geschlagen haben. Der Unbekannte und seine Begleiterin stiegen in Buchloe aus. Der zweite Geschädigte fuhr bis Memmingen weiter.
Der bislang unbekannte Geschädigte ist etwa 18 bis 25 Jahre alt, rund 175 bis 180 Zentimeter groß und hat kurze dunkelbraune Haare. Er trug ein weißes Langarmhemd mit dunkelblau karierten Ärmeln, eine dunkelblaue Trachtenweste, eine dunkle Lederhose und eine schwarze Smartwatch.
Der gesuchte Tatverdächtige ist etwa 35 bis 45 Jahre alt und circa 160 bis 165 Zentimeter groß. Er hat kurz rasierte dunkle Haare und soll einen schwarzen Pullover, eine schwarze Hose, schwarze Sneaker mit roter Sohle – sogenannte „Jordans“ –, eine schwarze Umhängetasche sowie eine schwarze Kappe mit den Buchstaben „EA“ getragen haben. Außerdem soll er eine goldene Halskette mit Kreuz sowie eine Kaufland- und eine Primark-Tüte bei sich gehabt haben.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und Körperverletzung. Der zweite Geschädigte und weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 089 515550-0 bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.
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