Die Augsburger Panther haben im Kampf um die Playoff-Plätze in der PENNY DEL ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Gegen die Dresdner Löwen feierte der AEV einen überzeugenden 6:3-Erfolg und verbesserte damit seine Ausgangsposition im Endspurt der Hauptrunde deutlich.Überragender Mann des Abends war D.J. Busdeker, der an allen sechs Treffern beteiligt war und damit eine außergewöhnliche Leistung zeigte. Die Tore für Augsburg erzielten Riley Damiani (11.), Thomas Schemitsch (27.), Busdeker (34., 44., 52.) sowie Cody Kunyk (38.). Für Dresden trafen Sebastian Gorcik (5.), Lance Bouma (9.) und Austin Ortega (58.).
Cheftrainer Bill Peters musste weiterhin auf Anthony Louis verzichten. Dafür gab es eine Änderung im Tor: Michael Garteig stand wieder zwischen den Pfosten. Verteidiger David Farrance musste als elfter Importspieler auf die Tribüne. Neu im Aufgebot war außerdem Geburtstagskind T.J. Trevelyan.
Die Panther starteten druckvoll in die Partie und hätten bereits nach wenigen Sekunden in Führung gehen können. Madison Bowey überwand Dresdens Goalie Juha Olkinuora aus spitzem Winkel, doch Gärtner kratzte den Puck im letzten Moment noch von der Linie (1.).
Früher Rückstand für Augsburg
Trotz des guten Beginns ging Dresden in Führung. Dane Fox zog flach ab, Garteig konnte zunächst parieren, doch Sebastian Gorcik reagierte am schnellsten und schob zum 0:1 ein (5.). Dresden trifft doppelt. Kurz darauf legten die Gäste nach. Nach einem folgenschweren Fehler in der Augsburger Defensive nutzte Sykora die Gelegenheit und erhöhte auf 0:2 (9.).
Der AEV reagierte schnell und drängte auf den Anschluss. Alexandre Grenier ließ zunächst noch eine gute Chance liegen (10.), doch kurz darauf gelang der Treffer. In Überzahl kombinierten sich die Panther sehenswert durch das Angriffsdrittel, am Ende musste Riley Damiani nur noch ins leere Tor einschieben (11.). Bis zur ersten Pause blieb es trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten beim 1:2.
Traumtor bringt die Wende
Auch im zweiten Drittel entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ehe Augsburg stärker wurde und sich schließlich belohnte. Über Alexander Blank und den an diesem Abend überragenden Busdeker landete die Scheibe bei Thomas Schemitsch, der mit einem harten und perfekt platzierten Handgelenksschuss zum 2:2 traf (27.). Der nächste Treffer gehörte eindeutig in die Kategorie Traumtor. Blank bediente Grenier, der den Puck clever zu Busdeker weiterleitete. Dieser lupfte die Scheibe mit viel Gefühl über Olkinuora hinweg zur Augsburger Führung ins Netz (34.).
Panther bauen Führung aus
Die Panther blieben am Drücker und nutzten erneut eine Überzahlsituation. Nach einer sehenswerten Kombination legte Busdeker für Cody Kunyk auf, der direkt abzog und zum 4:2 traf (38.).
Zu Beginn des Schlussdrittels musste Garteig noch einige Paraden zeigen, ehe Augsburg endgültig für klare Verhältnisse sorgte. Wieder im Powerplay war Busdeker zur Stelle und erhöhte auf 5:2 (44.).
Doch damit nicht genug: Augsburgs Top-Torjäger schnürte wenig später sogar den Dreierpack. Erneut stand Busdeker im richtigen Moment am richtigen Ort und traf zum 6:2 – gleichzeitig sein sechster Scorerpunkt an diesem Abend. Eine solche Ausbeute gelang in der laufenden Saison der PENNY DEL bislang keinem anderen Spieler in einer Partie.
Den Schlusspunkt setzte zwar Dresdens Austin Ortega mit dem Treffer zum 6:3 (58.), doch am klaren Augsburger Sieg änderte das nichts mehr.
Playoff-Hoffnung lebt weiter
Mit dem Erfolg hält der AEV seine Chancen auf die Playoffs am Leben. Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde beträgt der Rückstand auf Platz zehn nur noch drei Punkte – die Hoffnung auf die erste Playoff-Runde lebt damit weiter.


