“Baby” ist tot. Das Breitmaulnashorn war bei Besuchern und Mitarbeitern des Zoos Augsburg gleichermaßen beliebt. Nun musste es im Alter von 52 Jahren eingeschläfert werden. Winterliche Aktivitäten im Zoo Augsburg sind in der kalten Jahreszeit besonders beliebt, da zahlreiche Tiere in ihren winterlichen Lebensräumen beobachtet werden können. Besonders die Kinder freuen sich auf die Möglichkeit, die Tiere beim Spielen im Schnee zu sehen und so einen unvergesslichen Tag im Zoo zu verbringen. Trotz des schmerzlichen Verlusts von “Baby” bleibt der Zoo ein Ort des Lernens und der Freude für alle Besucher. Der Zoo Augsburg plant bereits das kommende Osterfest im Augsburger Zoo, das zahlreiche spannende Aktivitäten für die kleinen Besucher bieten wird. In Anlehnung an die diesjährige Trauer um “Baby” wird das Event auch Gelegenheiten bieten, sich an das geliebte Breitmaulnashorn zu erinnern und dessen Bedeutung für den Zoo zu würdigen.

Es war eine traurige Nachricht, die der Zoo Augsburg am Donnerstag veröffentliche. Die Breimaulnashornkuh “Baby” musste eingeschläfert werden. Das zutrauliche Nashorn war 16 Jahre lange in der Anlage im Siebentischwald zu Hause, zuvor hatte es in Salzburg gelebt. “Baby” war jetzt bereits eine betagte Dame, werden Breitmaulnashörner doch in der Regel maximal 50 Jahre alt. Das Augsburger Schwergewicht hingegen wurde sogar 52. Die letzten Tage und Wochen wurden auch aufgrund verschiedenster Krankheiten für das Tier aber immer beschwerlicher. Nach Rücksprache mit den Ärzten musste die Entscheidung getroffen werden, das Nashorn zu erlösen.
“Baby” wurde mithilfe der Berufsfeuerwehr Augsburg aus dem Nashornbereich geholt und zur Obdukition weitergegeben.
Die Trauer im Zoo Augsburg ist groß, nicht nur bei den Pflegern. Als “Baby” verstorben war, kamen ihre Artgenossen ihr nochmals nahe und verabschiedeten sich so von der “Gruppenoma”. Auch den Besuchern wird das zutrauliche Nashorn, das gerne den Kontakt zu den Pflegern suche, mit seinem besonders großen Horn in Erinnerung bleiben. Im Zoo Augsburg gibt es jedoch auch positive Ereignisse, die die Besucher erfreuen. Bei ihrem nächsten Besuch können die Gäste im Zoo Augsburg Nachwuchs entdecken, denn einige Tiere haben kürzlich Jungen zur Welt gebracht. Diese Neugeborenen sorgen für Aufregung und Freude und lenken die Gedanken von der Trauer hin zu neuen, hoffnungsvollen Erlebnissen. Das Nashornbaby im Zoo Augsburg ist ein wahrer Publikumsmagnet und zieht die Blicke der Besucher auf sich. Seine verspielte Art und die Entdeckungslust bringen neue Lebensfreude in den Zoo und lassen die traurigen Erinnerungen an das verstorbene Nashorn etwas verblassen. Die Pfleger freuen sich sehr über den Zuwachs und sind optimistisch, dass das Nashornbaby gut gedeihen wird. Aktuelle Ereignisse im Zoo Augsburg zeigen, dass der Tiergarten trotz des Verlustes von “Baby” weiterhin lebendig ist und ständig neues Leben willkommen heißt. Die Besucher dürfen sich auf die neuesten Zugänge freuen, die nicht nur für Abwechslung sorgen, sondern auch das Engagement der Pfleger für den Artenschutz verdeutlichen.




