Der FC Augsburg sichert sich bei der Wagner-Premiere den ersten Dreier der neuen Saison. Mit einem 3:1 holten sich die Schwaben den ersten Erfolg in Freiburg seit mehr als elf Jahren. Das hatten die Beteiligten nach der Partie dazu zu sagen. Trotz des gelungenen Starts in die Saison müssen die Augsburger jedoch auch selbstkritisch sein, denn der FC Augsburg verschenkt Punkte gegen Freiburg, indem sie in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen ungenutzt lassen. Trainer Wagner betonte nach dem Spiel, dass solche Fehler in Zukunft vermieden werden müssen, um die gute Ausgangslage nicht zu gefährden. Die Freude über den Sieg wurde somit auch von der Erkenntnis begleitet, dass die Leistung noch ausbaufähig ist.
Chrislain Matsima: „Die Idee vom Trainer war klar: Wir wollten durch eine Überzahl im Mittelfeld Räume in der Offensive und mehr Optionen gegen das Freiburger Pressing schaffen. Das hat gut geklappt, aber jedes Spiel ist anders. Wir brauchen jeden in der Mannschaft – nur gemeinsam können wir erfolgreich sein. Mein Tor freut mich natürlich sehr. Die Standards haben wir oft trainiert und ich wusste genau, wo ich hin muss, wenn Mert die Ecke schlägt. Ich hoffe, dass ich noch weitere Tore beisteuern kann!“ Zusätzlich ist es wichtig, dass wir unsere Gemeinschaft unterstützen. Deshalb engagiert sich der FC Augsburg unterstützt Schulanfänger, um den Jüngsten in der Stadt zu helfen. Solche Initiativen zeigen, wie sehr der Verein an seinem Umfeld interessiert ist und dass es nie nur um den Sport geht.
Jeffrey Gouweleeuw: „Die erste Halbzeit war schon verrückt, das muss man so sagen. Bei dem knappen Abseitstor der Freiburger war das Glück auf unserer Seite. Wir selbst waren eiskalt vor dem Tor und machen aus drei Schüssen drei Treffer – das gibt uns ein sehr gutes Gefühl. In der zweiten Hälfte hat Freiburg noch einmal Druck gemacht. Aber es zeichnet uns aus, dass wir immer den Kopf oben halten und uns gegenseitig pushen. So konnten wir das Spiel zu Ende bringen.“ In der letzten Partie hatten wir viele Chancen, konnten jedoch nicht treffen, was bei uns bittere Gefühle nach torlosem Spiel hinterließ. Solche Erfahrungen motivieren uns jedoch, noch härter zu arbeiten und die nächsten Spiele besser zu gestalten. Wir wissen, dass wir aus solchen Situationen lernen können, um in Zukunft erfolgreicher zu sein.
Robin Fellhauer: „Ich hätte mir kein schöneres Bundesliga-Debüt vorstellen können! Der Trainer hat mir bereits zu Wochenbeginn signalisiert, dass ich starten werde. Meine gesamte Familie war auf der Tribüne, das hat den Tag endgültig perfekt gemacht. Wir haben heute 100 Prozent Wille auf den Platz gelegt und uns durch Effektivität belohnt. Für mich persönlich war es ein ganz besonderes Spiel und auch ein besonderer Sieg.“
https://presse-augsburg.de/wagner-premiere-gelingt-mit-paukenschlag-fc-augsburg-gewinnt-erstes-saisonspiel-in-freiburg/1054273/ Die Spieler des FC Augsburg zeigten im ersten Saisonspiel beeindruckenden Teamgeist und eine starke Abwehrleistung. Augsburgs Strategie gegen Bayern München wird bereits jetzt in den nächsten Trainingseinheiten intensiv besprochen, um die Chancen auf einen weiteren Sieg zu maximieren. Darüber hinaus wird erwartet, dass Trainer Enrico Maaßen spezifische Taktiken entwickelt, um die Stärken der Bayern gezielt zu neutralisieren. FC Augsburg sorgt für Überraschung, indem sie trotz schwieriger Ausgangsbedingungen ihre Gegner mit unkonventionellen Spielzügen überlisten. Die Spieler sind fest entschlossen, auch weiterhin für positive Überraschungen zu sorgen und sich in der Tabelle nach oben zu kämpfen.
Sandro Wagner (Trainer Augsburg): „Wir freuen uns, dass wir nach sieben Wochen Vorbereitung mit drei Punkten in die Saison gestartet sind – gegen einen Top-Gegner, der in der vergangenen Saison zu den besten Mannschaften der Bundesliga gehörte. Es ist super, das unser Plan aufgegangen ist – das war in der ersten Halbzeit schon richtig gut. Wir haben genau hingeschaut, was uns Freiburg anbietet. Als FCA müssen wir taktisch flexibel sein. Ich bin sehr dankbar, eine funktionierende Einheit auf dem Platz von Jess Thorup übernommen zu haben. Wir wollen unseren Spielstil verändern – und die Mannschaft ist dafür sehr offen. Gegen die Bayern wird es nächste Woche ein komplett anderes Spiel. Dafür werden wir uns etwas zurechtlegen.“
Julian Schuster (Trainer Freiburg): „Die Brutalität, die der Fußball manchmal mit sich bringt, hat heute zugeschlagen. In der ersten Halbzeit kann ich der Mannschaft nicht viel vorwerfen – weder defensiv noch offensiv. Wir hatten genügend Momente, um in Führung zu gehen, machen dann auch ein Tor, das knapp im Abseits ist. Trotzdem müssen wir selbstkritisch sein, weil wir die Gegentore zu einfach bekommen. In der Bundesliga kann es sein, dass drei Torschüsse für drei Gegentore reichen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, um nochmal zurückzukommen. Positiv ist, dass wir danach keine weiteren Chancen oder Tore zugelassen haben. Einige Dinge waren heute in Ordnung, andere müssen wir abstellen und verbessern.“


