Was für eine Aufholjagd! Der EHC Königsbrunn hat sich gegen die Devils aus Ulm nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand zurückgekämpft und die Partie in der Verlängerung mit 3:2 gewonnen. Der späte Ausgleich und der schnelle Siegtreffer sorgten für großen Jubel und zwei wichtige Punkte nach einem schwierigen Saisonstart.
Trainer Maxi Helling konnte auf vier Reihen zurückgreifen und setzte im Tor auf Routinier Stefan Vajs. Die Gastgeber starteten engagiert, scheiterten jedoch früh am starken Ulmer Schlussmann Lukas Schulte. Stattdessen nutzten die Devils die Unsicherheiten des EHC konsequent: Bobby Slavicek brachte die Gäste in der 17. Minute mit 1:0 in Führung.
Auch im zweiten Drittel fand Königsbrunn zunächst kaum Lösungen. In der 26. Minute erhöhte Ulm auf 2:0. Doch die Brunnenstädter gaben nicht auf: Kilian Steinmann verkürzte nach einer starken Einzelaktion in der 32. Minute auf 1:2. In der Folge drängte der EHC auf den Ausgleich, ließ jedoch mehrere gute Chancen ungenutzt.
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Maylan erzwingt die Verlängerung
Im Schlussdrittel erhöhte Königsbrunn den Druck und warf alles nach vorne. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Helling eine Auszeit und ersetzte den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler. Der mutige Schritt zahlte sich aus: Justin Maylan verwertete einen Rebound per Rückhand zum umjubelten 2:2-Ausgleich.
Bullnheimer macht den Sieg perfekt
In der Verlängerung dauerte es nur 59 Sekunden bis zur Entscheidung. Im Powerplay stand Tim Bullnheimer goldrichtig und erzielte den 3:2-Siegtreffer für den EHC.
Damit sicherten sich die Königsbrunner zwei wertvolle Punkte. Auch wenn spielerisch noch nicht alles rundläuft, bewies die Mannschaft Moral und Kampfgeist. Der Erfolg könnte ein wichtiger Schritt sein, um nach dem schwierigen Saisonstart wieder in Schwung zu kommen.

