Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat den Jahresbericht zur politisch motivierten Kriminalität für 2025 veröffentlicht. Ziel ist es, Einblicke in die Kriminalitätsentwicklung innerhalb des Schutzbereichs zu geben.
Übersicht der politisch motivierten Straftaten
Die politisch motivierte Kriminalität umfasst sowohl „klassische“ Staatsschutzdelikte als auch andere Straftaten, bei denen eine politische Motivation festgestellt wird. Der Anteil dieser Straftaten machte 2025 1,51 Prozent (564 Fälle) der Gesamtkriminalität aus – ein leichter Rückgang um 1,24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Hauptsächliche Deliktbereiche
Der größte Anteil fällt auf Propagandadelikte und Sachbeschädigungen mit 287 erfassten Fällen, darunter auch Schäden an Wahlplakaten. Die zweitgrößte Kategorie bildet die politisch motivierte Kriminalität –rechts– mit rund 260 erfassten Delikten.
Strategien und Ausblick des Polizeipräsidiums
Frau Dr. Claudia Strößner vom Polizeipräsidium kommentiert: „Der Rückgang politisch motivierter Straftaten, insbesondere bei den Gewaltdelikten, bestätigt eine Wirkung unserer Strategien: Null Toleranz für Extremismus. Dennoch bleibt es eine wichtige Aufgabe, die Ursachen von Radikalisierung konsequent zu bekämpfen, Schutzmaßnahmen für gefährdete Gruppen zu erhöhen und die Öffentlichkeit transparent zu informieren.“
Für die Zukunft erklärt sie: „Wir bleiben entschlossen, die demokratische Grundordnung zu schützen, und werden weiterhin gegen jegliche Form politisch motivierter Kriminalität vorgehen. Der Jahresbericht 2025 liefert uns wichtige Erkenntnisse, die wir nutzen, um unsere Arbeit noch wirksamer zu gestalten.“
Den vollständigen Jahresbericht können Interessierte hier herunterladen.



