Einen ganz besonderen Besuch bekam die Berufsfeuerwehr Augsburg am Montagnachmittag.
Gegen 14:30 Uhr erschien ein dreijähriger Junge gemeinsam mit seinem Vater – jedoch nicht, um die roten Einsatzfahrzeuge zu bestaunen, sondern aus einem deutlich weniger erfreulichen Anlass. Der kleine Leon hatte sich den rechten Zeigefinger in einem Küchenförmchen seiner Mutter eingeklemmt – und kam aus eigener Kraft nicht mehr frei.
Finger steckt fest – Feuerwehr greift zu Spezialwerkzeug
Durch die Bewegung war Leons Finger angeschwollen, sodass an ein einfaches Abziehen des Förmchens nicht mehr zu denken war. Die Feuerwehrkräfte handelten mit äußerster Vorsicht: In einem kalten Wasserbad wurde zunächst ein hauchdünnes Edelstahlblech zwischen Finger und Förmchen geschoben, um die Haut des Jungen zu schützen. Anschließend sägten die Einsatzkräfte das Förmchen behutsam von zwei Seiten mit einem Spezialwerkzeug auf.
Happy End ohne Tränen
Die Rettungsaktion verlief erfolgreich – Leon konnte befreit werden und blieb dabei unverletzt. Auch ein Lächeln kehrte schnell auf das Gesicht des kleinen Besuchers zurück. So wurde aus einem schmerzhaften Zwischenfall doch noch ein ganz besonderer Tag bei der Feuerwehr.
Ein Einsatz, der zeigt: Nicht alle Helden tragen Helme – manche sägen auch Küchenförmchen auf.


