Am 2. Februar erlitt der Augsburger Panther Marco Niewollik beim Einsatz für den EC Peiting, für den er in dieser Saison per Förderlizenz spielt, eine schwere Verletzung. Nach einem harten Check stürzte der 20-Jährige unglücklich in die Bande und zog sich dabei eine schwerwiegende Nackenverletzung zu. Sofort wurde er per Rettungshubschrauber in die BG Unfallklinik Murnau gebracht, wo Spezialisten ihn seither intensiv betreuen.
Operationen und langer Rehabilitationsweg
In Murnau wurde bereits eine erste große Operation erfolgreich durchgeführt, eine zweite steht noch bevor. Trotz kleiner Fortschritte befindet sich Niewollik erst am Anfang eines langen Genesungsprozesses.
Die zahlreichen Genesungswünsche und Unterstützung aus der Eishockey-Community geben ihm Kraft:„Ich möchte mich von Herzen für die vielen Nachrichten bedanken, die mich in den letzten Tagen auf allen Wegen erreicht haben. Das freut mich sehr und gibt mir viel Kraft für die kommenden Monate. Mein großer Dank gilt natürlich auch ganz besonders allen Ersthelfern – allen voran unserem Peitinger Mannschaftsarzt Dr. Heinz Kusche – die mich direkt nach dem Unglück hervorragend behandelt und unterstützt haben. Bei den hoch qualifizierten Ärzten hier in Murnau bin ich jetzt in besten Händen. Mein ganzer Fokus geht nun auf die zweite OP und die anschließende Reha, um möglichst schnell wieder zu Kräften zu kommen.“
Unterstützung aus der Panther-Familie
Auch bei den Augsburger Panthern, Niewolliks Stammverein, sitzt der Schock tief. Geschäftsführer Maximilian Horber betont, dass der gesamte Club mit dem jungen Spieler mitfühlt und ihn in dieser schweren Zeit begleitet: „Die Nachricht war für uns alle im Club ein großer Schock, wir leiden mit ihm und sind regelmäßig im Austausch mit ihm und seiner Familie. Wir wissen, dass noch ein langer und harter Weg vor ihm liegt. Selbstverständlich kann er dabei immer auf die volle Unterstützung der Augsburger Panther zählen. Wir wünschen ihm viel Kraft, eine schnelle und hoffentlich vollständige Genesung.“
Natürlich ist auch beim aktuellen Team des jungen Augsburgers der Schock noch immer groß. Der Oberligist EC Peiting sicherte ihm ebenfalls alle Unterstützung zu. Die gesamte Eishockey-Community hofft auf eine erfolgreiche Genesung und darauf, Marco Niewollik bald wieder auf dem Eis zu sehen. Bis dahin bleibt der Fokus auf der bevorstehenden zweiten Operation und dem langwierigen Reha-Prozess.


