17-Jähriger bei Unfall in Fürth schwer verletzt und ohne Führerschein erwischt

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Samstagabend, den 9. Mai 2026, ereignete sich auf der Würzburger Straße in Fürth ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 17-jähriger Leichtkraftradfahrer schwere Verletzungen erlitt.

Unfallhergang und Verletzungen

Ein 26-jähriger deutscher Audi-Fahrer wollte in der Würzburger Straße nach links abbiegen, um zu parken. Der 17-jährige moldauische Staatsangehörige, der hinter ihm fuhr, bemerkte das Vorhaben nicht rechtzeitig und versuchte den Audi zu überholen, was zu einer Kollision führte. Der Fahrer des KTM-Leichtkraftrads stürzte und erlitt schwere Verletzungen, die eine sofortige Behandlung im Krankenhaus erforderten.

Sachschaden und Ermittlungen

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall beschädigt und der Sachschaden wird auf etwa 6.500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Fürth fest, dass mit dem Kennzeichen des Leichtkraftrads etwas nicht stimmte. Dieses entpuppte sich als Totalfälschung. Zudem war der 17-jährige Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Strafrechtliche Konsequenzen

Der junge Fahrer muss sich nun vor der Justiz wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

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Erstellt durch: Oliver Trebing

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.