26-jähriger Nichtschwimmer in Regensburg in der Donau ertrunken

Alfred Ingerl
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REGENSBURG – Am Dienstagabend ereignete sich ein tragischer Badeunfall, bei dem ein 26-jähriger Syrer in der Donau ertrank. Der junge Mann ging gegen 17:50 Uhr im Bereich der Nibelungenbrücke ins Wasser, obwohl er nicht schwimmen konnte. Laut Zeugenaussagen verschwand er bereits nach wenigen Augenblicken von der Wasseroberfläche.

Bergungsaktion an der Donau

Die Rettungskräfte leiteten umgehend eine groß angelegte Suche ein, die bis in die Abendstunden andauerte. Dabei kamen sowohl ein Hubschrauber als auch mehrere Suchboote zum Einsatz. Erst gegen 20:30 Uhr wurde der Mann mithilfe von Sonartechnik unter Wasser geortet. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche konnte der Mann nur noch leblos geborgen werden.

Wichtige Hinweise für sicheres Badevergnügen

In Anbetracht des Vorfalls weist die Polizei auf wichtige Sicherheitsvorkehrungen beim Baden hin:

  • Prüfen Sie Ihre Schwimmkenntnisse sorgfältig und betreten Sie das Wasser nur, wenn Sie in der Tiefe und den Bedingungen des Gewässers sicher sind.
  • Seien Sie vorsichtig bei fließenden Gewässern, da sie auch für erfahrene Schwimmer Gefahren bergen. Schwimmen Sie nur außerhalb des Strömungsbereichs.
  • Vermeiden Sie Selbstüberschätzung. Auch bei warmer Luft kann kaltes Wasser zu Kälteschocks führen und Atemnot auslösen.
  • Gehen Sie niemals allein schwimmen. Wählen Sie Orte, an denen im Notfall schnell Hilfe verfügbar ist.
  • Beachten Sie die Aufsichtspflicht: Kinder und Jugendliche sollten niemals ohne direkte Aufsicht durch einen Erwachsenen in der Nähe von Gewässern spielen.
  • Leisten Sie schnell Hilfe, wenn andere Personen ertrinken. Holen Sie Unbeteiligte zur Unterstützung hinzu, wählen Sie den Notruf und leisten Sie nach Möglichkeit Hilfe vom Ufer aus, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.