Nach zwei Erfolgen in der Vorwoche müssen sich die jungen Ulmer Basketballer von der OrangeAcademy mit 71:83 geschlagen geben. Vor allem im Schlussviertel verliert das Team den Anschluss.
Lange begegneten sich die OrangeAcademy Ulm und die Paderborn Baskets auf Augenhöhe. Im dritten Viertel erspielten sich die Ulmer zwischenzeitlich einen Vorsprung von sechs Punkten. Doch im Schlussabschnitt kippte die Partie: Ein 20:3-Lauf der Gastgeber brachte die Entscheidung.
Schwächen beim Rebound
Neben zahlreichen Fehlern in der Offensive machte vor allem das Rebounding den Ulmern zu schaffen. Paderborn sicherte sich elf Abpraller mehr und nutzte zusätzliche Wurfchancen konsequent.
Bester Werfer der OrangeAcademy war Lucas Fischer mit 17 Punkten. CJ Anthony steuerte 14 Zähler bei, Juom Maker Bol kam auf zehn.
Mary sieht Lernpotenzial
Cheftrainer Mehdy Mary ordnete die Niederlage ein: „Gratulation an Paderborn zum Sieg. Wir wussten, dass es heute hart wird hier zu bestehen, da sie sehr talentiert und offensiv begabt sind. Heute hat man gesehen, dass wir ein sehr junges Team sind. Im letzten Viertel haben wir etwas den Fokus verloren und uns einfache Fehler geleistet. Auch unter den Brettern haben sie uns heute viele Probleme bereitet. Das alles gehört allerdings auch dazu. Aus dem Spiel heute können wir wieder lernen.“
Nach sechs Spieltagen steht die OrangeAcademy trotz der Niederlage mit einer ausgeglichenen Bilanz da.

