Vier Spiele blieben die Augsburger Panther zuletzt ohne Sieg, gegen Frankfurt hat es dann wieder einmal geklappt. Nach einem guten Eishockeyspiel setzen sie sich mit 3:2 nach Verlängerung durch.
Vor der Deutschland Cup-Pause wollten die Augsburger Panther die eigene Durstrecke am Donnerstagabend unbedingt beenden. Vor heimischem Publikum gab es ein Duell auf Augenhöhe mit den Löwen Frankfurt. Trainer Bill Peters musste dabei verletzungsbedingt auf drei seiner Topspieler verzichten, der AEV starte dennoch wie die Feuerwehr. Wenige Sekunden waren gespielt, als der aktuell so starke Augsburger Nationalspieler das Tor nur knapp verpasste. Die Schwaben drückten weiter, waren in den Startminuten das bessere Team und gerieten doch in Rückstand. Mit einem langen Pass hebelten die Gäste die Augsburger Defensive auf, Glover ließ Ancicka keine Abwehrchance (5.). Ein Wirkungstreffer, die Hausherren benötigten einige Minuten um sich wieder zu sammeln. Zurück im Spiel war der bärenstarke Löwen-Schlussmann Scheel zu oft die Endstation.
Gute Panther überstehen auch große Strafe
Auch nach dem ersten Seitenwechsel verhinderte der US-Amerikaner immer wieder den Ausgleich, nach einer starken Kombination über Elias und Wood konnte Blank ihn dann aber doch zum hochverdienten 1:1 bezwingen (27.). Augsburg war das bessere Team und musste doch eine heiße Phase überstehen. Glözl hatte Frankfurts Captain Abeltshauser mit einem (so nicht beabsichtigten) Check gegen den Kopf auf das Eis geschickt und hatte dafür vorzeitig unter die Dusche müssen. Die fünfminütige Unterzahl überstanden seine Kollegen aber ohne wirkliche Gelegenheit der Hessen, das Momentum war nun auf Seiten von Rot-Grün-Weiß.
Wohlgemuth sichert Zusatzpunkt
Das Schlussdrittel sollte im ähnlichen Stil fortgesetzt werden. Augsburg kam zu Chancen, scheiterte immer wieder an einer ordentlicher Abwehrarbeit der Löwen und natürlich weiter an Scheel. Als sich schon jeder im Curt-Frenzel-Stadion auf eine Verlängerung eingestellt hatte, traf Parkes knapp 90 Sekunden vor dem Ende zur Augsburger Führung. Das sollte es doch gewesen sein. Mitnichten! Uba konnte eine unübersichtliche Situation vor Ancicka zum erneuten Ausgleich nützen. Die Zusatzschicht musste den Sieger bringen. Kurz vor Ende der fünf Minuten war es Wohlgemuth, der mit seinem zweiten Saisontreffer für den Sieg der Augsburger Panther sorgte und die Durststrecke beendete.

