Augsburg | Anklage gegen mutmaßlichen Auftraggeber im Fall Nina H.

Symbolbild Foto: Dominik Mesch
Presse Augsburg
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Das Landgericht Augsburg hat den früheren Lebensgefährten der im Mai 2025 in Augsburg-Haunstetten getöteten Nina H. angeklagt. Ihm werden mutmaßliche Anstiftung zum Mord und ein Waffendelikt vorgeworfen.

Der 43-Jährige befindet sich seit längerer Zeit in Untersuchungshaft. Er war zunächst im Verfahren gegen den 30-jährigen ausführenden Täter als Zeuge vernommen worden und kam anschließend in Untersuchungshaft. Ein Termin für den Prozess gegen den früheren Lebensgefährten steht noch nicht fest.

Ausführender Täter bereits verurteilt

Der 30-Jährige, der Ziehsohn des nun angeklagten 43-Jährigen ist, wurde wegen der Tötung bereits zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht Augsburg wertete die Tat im ersten Verfahren als Auftragsmord und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Nach den Feststellungen dieses Verfahrens wurde Nina H. in ihrer Wohnung mit vier Kopfschüssen getötet; zwei ihrer drei Kinder waren während der Tat zu Hause.

Über die Schuld des 43-Jährigen ist noch nicht entschieden. Die Verteidigung des 30-Jährigen hat gegen dessen Urteil Revision zum Bundesgerichtshof eingelegt.

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