Augsburger Johanniter-Motorradstaffel: Vier Frauen engagieren sich

Presse Augsburg
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In der Motorradstaffel der Johanniter in Augsburg engagieren sich derzeit vier Frauen. Eine von ihnen ist Karen Hummel, die ihre Leidenschaft fürs Motorradfahren mit ihrem ehrenamtlichen Engagement bei den Johannitern verbindet.

Die ehrenamtlichen Motorradfahrerinnen und -fahrer unterstützen unter anderem bei Sanitätswachdiensten, Vermisstensuchen, Lotsendiensten und im Bevölkerungsschutz. Bei Läufen, Märschen und anderen Veranstaltungen sichern sie Strecken ab, die für größere Fahrzeuge nicht oder nur schwer erreichbar sind. Sie erkunden Wege, geben Informationen an die Einsatzleitung weiter und sichern bei Kolonnenfahrten Kreuzungen.

Karen Hummel ist Ressortleiterin in Augsburg

Karen Hummel ist Ressortleiterin der Motorradstaffel in Augsburg. Die 24-Jährige arbeitet als operationstechnische Assistentin und studiert nebenbei Management in der Gefahrenabwehr. Seit sechs Jahren fährt sie Motorrad.

Zum Bevölkerungsschutz kam Hummel bereits während ihrer Schulzeit als Teamleiterin der Schulsanitäter. Nach fünf Jahren bei einer anderen Hilfsorganisation wechselte sie zu den Johannitern. „Als ich den Johannitern hier beigetreten bin, wusste ich nichts von den Motorrädern. Ziemlich schnell ist diese Staffel aber ein Herzensprojekt geworden“, sagt sie.

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Ihre Begeisterung für Motorräder begleitet Hummel auch privat. Sie erzählt, dass sie bereits als Kind häufig bei ihrem Vater mitfuhr. Heute gehören Motorradtouren in die Berge für sie fest zu ihren Urlauben.

Motorräder und Quads für den Einsatz

Die Johanniter-Motorradstaffeln in Bayerisch Schwaben sind in Augsburg und Kempten stationiert. Zusätzlich haben die Johanniter Quads in Kötz, Kempten und Memmingen für den Einsatz stationiert. Die Teams kommen auch als First Responder bei Bewegungsfahrten zum Einsatz.

Gerade dort, wo größere Einsatzfahrzeuge an ihre Grenzen kommen, können Motorräder und Quads ihre Vorteile ausspielen. Bei Veranstaltungen sichern die Teams Strecken, erkunden Wege und geben wichtige Informationen an die Einsatzleitung weiter. Bei Kolonnenfahrten sichern sie außerdem Kreuzungen.

Voraussetzungen für die Mitarbeit

Wer sich in der Motorradstaffel engagieren möchte, sollte unter anderem den passenden Führerschein, Fahrpraxis, Verantwortungsbewusstsein und einen sicheren Umgang mit dem Motorrad mitbringen. Eine Sanitätsausbildung und Erfahrung bei Sanitätswachdiensten sind hilfreich.

Für Hummel sollte ein Ehrenamt zu den eigenen Interessen und zum persönlichen Leben passen. „Nur wenn man sich selbst darin wiederfindet, hat man auch die Energie, das lange zu machen und auch Spaß daran“, sagt sie.

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Die Motorradstaffel ist für sie sinnstiftend und bietet zugleich die Möglichkeit, an Herausforderungen zu wachsen und etwas für die Gesellschaft zu tun.

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