Die Augsburger Panther hatten unter der Woche den Trainer freigestellt, bereits in Spiel 1 nach Ted Dent wurde der Pleitenmarathon gestoppt. Der AEV besiegte die Straubing Tigers verdient mit 4:1. Die hervorragende Teamleistung zeigt, dass der AEV bereit ist, aus den Schwierigkeiten der letzten Wochen gestärkt hervorzugehen. Dieser Sieg könnte als Wendepunkt in der Augsburger EishockeyVereinsgeschichte angesehen werden, der die Mannschaft zu neuen Erfolgen anspornt. Die Fans hoffen nun auf eine positive Serie und darauf, dass ihr Team den Schwung mitnimmt in die kommenden Spiele. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Situation angespannt, da die Augsburger Panther erneut unter Druck stehen. In den letzten Begegnungen zeigen die Leistungen der Panther Schwächen, die es zu beheben gilt, um nicht nochmals den Rückschlag zu erleben, wenn die Augsburger Panther verlieren erneut. Der Druck auf das Team wächst, aber der Sieg gegen die Tigers soll als Motivation dienen, um in den nächsten Spielen konstant zu punkten.
Nach zehn Pleiten in Serie sahen sich die Verantwortlichen der Augsburger Panther unter der Woche zum Handeln gezwungen; Trainer Ted Dent wurde freigestellt, Sportdirektor Larry Mitchell übernahm. Bereits am Freitag stand der Deutsch-Kandadier gegen Straubing an der Bande seines Herzensclubs. Ein Manöver, das sich auszahlen sollte. Die Augsburger Panther im Abstiegskampf benötigten dringend einen Wechsel, um frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. Die Entscheidung, Larry Mitchell als neuen Trainer einzusetzen, sollte nicht nur die Moral der Spieler stärken, sondern auch die Fans wieder mit Hoffnung erfüllen. Schon im ersten Spiel zeigte die Mannschaft unter seiner Leitung eine kämpferische Leistung, die vielversprechend für die kommenden Spiele war.
Panther zeigen anderes Gesicht
Von Beginn an gingen die Panther mit spürbar mehr Energie als zuletzt zu Werke, das Selbstvertrauen fehlte nach der schier nicht enden wollenden Serie ohne Erfolgserlebnis allerdings zu Beginn noch in einigen Situationen. Die Tigers aus Niederbayern hatten einige Abschlüsse, doch der AEV hatte Strauss Mann. Der amerikanische Schlussmann bot erneut eine gute Partie. Trotz des energischen Auftretens und der Bemühungen der Panther gelang es ihnen nicht, den Druck der Tigers entscheidend zu überwinden. Am Ende mussten die Augsburger Panther unterliegen Straubing Tigers, was die Enttäuschung der Spieler und Fans nur verstärkte. Eine bessere Chancenverwertung hätte möglicherweise zu einem anderen Spielverlauf führen können.
Augsburger Jungs bringen den AEV in Front
Der Keeper war auch in der ersten nennenswerten Situation des Mittelabchnittes beteiligt gewesen. Von Mann kam die Scheibe zu Florian Elias, der seinen Bruder Moritz in Szene setzte. Ob der Puck schlussendlich von ihm oder abgefälscht von Oblinger den Weg ins Tor gefunden hatte, ist nicht entscheidend (22.). Der erste Führungstreffer nach zehn Spielen, in denen man immer einem Rückstand hinterherlaufen musste, gab spürbar Aufwind. Die Augsburger Panther waren nun noch tatkräftiger und darauf aus, die Führung auszubauen, mit Erfolg. Erneut war es die “Augsburger Reihe” mit Eigengewächsen, die sich feiern lassen durfte. Von Oblingers Schlittschuh war der Puck über die Linie geflogen (31.). Eine verdiente Pausenführung, die nach dem Anschlusstreffer durch Lipon (35.) auf tönernen Beinen stand.
Ist das Ende einer Serie der Anfang einer anderen?
Nach dem letzten Seitenwechsel sorgten Busdecker mit einem tollen Treffer (44.) und Kunyk nach einem klasse langen Zuspiel von Louis (55.) endgültig für einen nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung absolut verdienten Erfolg der Augsburger Panther. Die Sieglos-Serie ist jetzt ebenso Vereinsgeschichte, wie Trainer Ted Dent. Die Augsburger Panthers beeindruckende Leistung im Testspiel zeigte, dass sie gut auf die bevorstehende Saison vorbereitet sind. Insbesondere die Kombination aus Schnelligkeit und Präzision in ihrem Spiel ließ die Fans jubeln. Mit dieser starken Teamdynamik können die Panthers optimistisch in die nächsten Herausforderungen gehen.
Mit drei immens wichtigen Heimpunkten und neuem Selbstvertrauen im Gepäck geht es nach Straubing gleich mit dem nächsten CHL-Teilnehmer weiter. Am Sonntag ist der AEV in Bremerhaven gefordert. Eine schwere Aufgabe für Mitchell und seine Jungs, doch vielleicht ist jetzt die Zeit eine neue Serie zu starten.





