Vor einer erneut gut gefüllten Kulisse im Curt-Frenzel-Stadion haben die Augsburger Panther am Freitagabend einen verdienten 4:1-Testspielsieg gegen die Steinbach Black Wings Linz eingefahren. Es war der siebte von acht Vorbereitungsspielen für das Team von Cheftrainer Bill Peters – und gleichzeitig der erste große Auftritt von Nachwuchstalent Liron Pellizzari, der mit nur 16 Jahren sein Profidebüt feierte und dabei eine beeindruckend abgeklärte Leistung zeigte.
Neben dem jungen Pellizzari stand Peyton Jones im Tor. T.J. Trevelyan (Aufbautraining nach OP), Leon van der Linde, Fabrizio Pilu und Luca Tosto kamen diesmal nicht zum Einsatz. Die Kapitänsbinde trug Max Renner, unterstützt von Cody Kunyk und Alex Grenier als Assistenten.
Frühe Überlegenheit – aber keine Tore im ersten Drittel
Der AEV begann mit viel Energie und dominierten von Beginn an das Geschehen. Coach Bill Peters rotierte erneut in den Reihen und probierte verschiedene Formationen aus – ohne dass der Spielfluss darunter litt. Im ersten Drittel erspielte sich das Team zahlreiche gute Chancen, doch die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Geduld wird belohnt – Panther gehen in Führung
Der Start ins zweite Drittel verlief auf beiden Seiten etwas fehleranfällig, doch Augsburg übernahm schnell wieder das Kommando. Tirronen im Linzer Tor hielt mit mehreren Paraden lange dagegen, doch in der 34. Minute war er geschlagen: Louis traf nach schöner Vorarbeit von Flo Elias und Renner zum hochverdienten 1:0 für den AEV. Weitere Chancen blieben ungenutzt – es blieb beim knappen Spielstand nach 40 Minuten.
Powerplay bringt die Entscheidung
Auch im Schlussdrittel ließen die Panther nicht locker. Das erste Überzahlspiel nutzte Blank eiskalt mit einem Handgelenkschuss ins lange Eck (43. Minute), vorbereitet von Schemitsch und Wohlgemuth. Kurz darauf dann ein Dämpfer: Linz verkürzte durch Roe in Unterzahl (47.). Doch die Antwort der Panther folgte prompt: Busdeker stellte den alten Abstand nur eine Minute später wieder her – aufgelegt von Geburtstagskind Alex Grenier und Mayhew.
Den Schlusspunkt setzte in der 54. Minute der auffällige Tim Wohlgemuth, der einen Pass in der neutralen Zone abfing, alleine auf das Tor zulief und den Torwart sehenswert umspielte. Der 4:1-Endstand war auch in der Höhe verdient – Augsburg präsentierte sich spielfreudig, konzentriert und physisch präsent.
Generalprobe gegen Schwenningen
Zum letzten Test vor dem DEL-Saisonstart treten die Panther am Sonntag um 15:00 Uhr auswärts bei den Schwenninger Wild Wings an. Dort will das Team von Bill Peters den positiven Schwung mitnehmen und sich den letzten Feinschliff für den Ligastart holen.


