Ratiopharm Ulm hat sich in einem intensiven Auswärtsspiel bei den Rostock SEAWOLVES mit 75:68 durchgesetzt. In einer Partie mit echtem Playoff-Charakter war es vor allem die starke Defensive der Ulmer, die den Ausschlag gab.
Mit 13 Steals und insgesamt 20 erzwungenen Ballverlusten setzten die Gäste ein klares Zeichen. Besonders zu Beginn des zweiten Viertels kippte das Spiel zugunsten der Ulmer, die sich eine Führung erarbeiteten und diese bis zum Ende verteidigten.
Schwacher Start, starke Reaktion
Die Anfangsphase war auf beiden Seiten von hoher Intensität, aber auch vielen Fehlern geprägt. Turnover verhinderten einen Spielfluss, während Rostock sich durch starke Reboundarbeit zunächst Vorteile verschaffte und das erste Viertel mit 15:11 für sich entschied.
Nach der Pause brachte Chris Ledlum mit einem starken Lauf die Wende. Seine schnellen Punkte sorgten für die Führung, während eine aggressive Zonenpresse die Gastgeber zu Fehlern zwang. Dennoch blieb Rostock durch zweite Chancen im Spiel und verkürzte bis zur Halbzeit auf 35:41.
Intensiver Schlagabtausch bis zur Schlussphase
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Beide Teams taten sich offensiv schwer, Rostock kam zwischenzeitlich wieder in Führung. Vor allem die Dominanz unter den Körben – mit insgesamt 20 Offensivrebounds – hielt die SEAWOLVES im Spiel.
Doch im Schlussviertel zeigte Ulm erneut seine Stärke in der Verteidigung. Ballgewinne wurden nun konsequent genutzt, und in der entscheidenden Phase übernahm Chris Ledlum Verantwortung und sicherte mit wichtigen Treffern den Auswärtssieg.
Mit 22 Punkten war Chris Ledlum der herausragende Spieler der Partie. Auch Mark Smith (18) und Justin Simon (15) punkteten zweistellig und trugen maßgeblich zum Erfolg bei.
Mit dem wichtigen Auswärtssieg im Rücken richtet sich der Fokus nun auf das kommende Heimspiel gegen ALBA Berlin. Für das Topspiel am Mittwoch sind noch Tickets erhältlich.





