Mutmaßliche Raubforderung in Regensburg: Drei Jugendliche geben Geldforderung vor, zwei festgenommen
Am Sonntagnachmittag forderten nach Polizeiangaben drei Personen in der Landshuter Straße in Regensburg von einem 27-jährigen Mann die Herausgabe von Geld, wobei einer der Tatverdächtigen eine echt wirkende Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll. Der Geschädigte kündigte an, die Polizei zu verständigen. Als kurz darauf eine Streifenwagenbesatzung die Straße passierte, flüchteten die Tatverdächtigen in Richtung Dieselstraße. Der 27-Jährige hielt die Polizei an und schilderte den Vorfall.
Schnelle Fahndung führt zu zwei Festnahmen
Bei der unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte zwei 16-jährige Tatverdächtige, einen Somalier und einen Iraker, nach kurzer fußläufiger Verfolgung stellen. Den Angaben zufolge drohten die Einsatzkräfte den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG) an; daraufhin ließen sich die beiden ohne weitere Zwangsanwendung fesseln. Die Polizei ging von einer echten mitgeführten Schusswaffe aus, weshalb die Androhung des Einsatzmittels dazu diente, eine mögliche weitere Gefährdung zu verhindern und die Maßnahmen sicher durchzusetzen.
Waffe sichergestellt, Ermittlungen der Kripo laufen
Bei der Festnahme wurde eine echt wirkende Schusswaffe als Spurenträger sichergestellt. Ob es sich um eine scharfe Schusswaffe handelt, ist laut Polizei Gegenstand weiterer Untersuchungen. Im weiteren Verlauf wurde ein dritter 16-jähriger Tatverdächtiger kosovarischer Herkunft vorläufig festgenommen; nach derzeitigen Erkenntnissen war auch er an dem versuchten Raub beteiligt.
Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen insbesondere wegen des Verdachts eines Raubdelikts sowie zur Herkunft und Beschaffenheit der sichergestellten Waffe übernommen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

