Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr: Einkaufswagen auf Gleisen sorgt für Verspätungen zwischen Nürnberg und Bamberg

Alfred Ingerl
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In der Nacht zum Montag (13. April) kam es auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg zu einem gefährlichen Vorfall. Unbekannte stellten einen Einkaufswagen auf die Gleise. Der Triebfahrzeugführer erkannte das Hindernis auf Höhe der Regnitztalbrücke und leitete bei etwa 140 km/h sofort eine Schnellbremsung ein. Dennoch konnte das Überfahren nicht verhindert werden. Glücklicherweise blieben die Reisenden unverletzt und der Zug konnte trotz Beschädigungen seine Fahrt fortsetzen.

Einkaufswagen auf Gleisen verursacht Zugkollision

Kurz nach dem Vorfall entdeckte der Lokführer eines weiteren Zuges einen Hammer im Gleisbett des Nebengleises und brachte seinen Zug rechtzeitig zum Stehen. Beide gefährlichen Gegenstände wurden von der Bundespolizei sichergestellt. Der Vorfall führte zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr.

Ermittlungen und Zeugenaufruf der Polizei

Die Ermittlungen zur Schadenshöhe und zur Identität der bislang unbekannten Täter dauern an. Zeugen, die in der Nacht vom Sonntag auf Montag gegen 00:30 Uhr verdächtige Aktivitäten im Bereich der Regnitztalbrücke auf der Bahnstrecke Nürnberg – Bamberg bemerkt haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise zur Herkunft des Einkaufswagens oder des Hammers sind ebenfalls erwünscht. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg nimmt rund um die Uhr Anrufe unter der kostenfreien Nummer 0800 6 888 000 entgegen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.