Am Freitag, dem 01.05.2026, kam es in der Ludwigsvorstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt, bei dem ein 43-jähriger Mann mit griechischer und georgischer Staatsangehörigkeit verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich gegen 03:00 Uhr, und der Geschädigte, der seinen Wohnsitz in München hat, erlitt mehrere Stichverletzungen. Die Wunden wurden ihm im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem bislang unbekannten Mann zugefügt. Seit dem Vorfall befindet sich das Opfer im Krankenhaus und ist nun außer Lebensgefahr.
Ermittlungen und Öffentlichkeitsfahndung
Das Kommissariat 11 der Münchner Kriminalpolizei, spezialisiert auf Tötungsdelikte, übernahm sofort die Ermittlungen in diesem Fall. Durch den Einsatz der in der Umgebung des südlichen Bahnhofsviertels installierten Videoüberwachungssysteme und zusätzlicher Überwachungskameras wurde Bildmaterial des Täters erfasst. Basierend auf diesen Aufnahmen beantragte die Staatsanwaltschaft München I am Samstag, dem 02.05.2026, einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung, der vom Amtsgericht München genehmigt wurde.
Festnahme eines Tatverdächtigen
Nach der Veröffentlichung des Fahndungsaufrufs meldeten sich mehrere Personen beim Polizeipräsidium München mit Hinweisen zur Identität des Tatverdächtigen. Währenddessen stellte sich ein 38-jähriger Mann kosovarischer Staatsangehörigkeit, der ebenfalls in München lebt, bei der Polizei und gab an, der gesuchte Täter zu sein. Daraufhin wurde der Tatverdächtige vorläufig festgenommen.
Das Polizeipräsidium München drückte seinen Dank an die Öffentlichkeit sowie die Medien für die Unterstützung und die eingegangenen Hinweise im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung aus.




