IHK sieht Wirtschaft durch teure Energie stark belastet

Die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Helena Melnikov, hat vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Nahen Osten gewarnt.

Tankstelle am 20.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

Der „Bild am Sonntag“ sagte sie: „Der Krieg im Nahen Osten hat gravierende Folgen für die Weltwirtschaft. Das trifft Deutschland wegen seiner starken internationalen Verflechtung besonders hart.“ Vieles spreche dafür, „dass Energie dauerhaft teurer bleibt, weil bereits wichtige Infrastruktur zerstört ist. Das stellt die deutsche Wirtschaft vor besonders große Herausforderungen.“

Deutschland habe ohnehin unabhängig von der aktuellen Krise „mit die höchsten Energie-Standortkosten weltweit“. Vor diesem Hintergrund forderte Melnikov politische Schritte: „Deshalb muss die Politik schnell handeln“, sagte sie. „Die Bundesregierung sollte die Energiesteuern für Diesel, Benzin, Gas und Heizöl noch vor Ostern vorübergehend auf das EU-Mindestniveau senken.“

Eine solche Maßnahme würde aus Sicht der DIHK zu spürbaren Entlastungen führen: „Das würde Benzin unterm Strich um rund 35 Cent und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter entlasten.“

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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