Landkreis Oberallgäu erwirbt den Sulzberger See – Sogenannter Öschlesee hat vielfältige Bedeutung

Der Landkreis Oberallgäu gibt im Rahmen der Kreistagssitzung am Freitag den erfolgreichen Abschluss des Erwerbs des Sulzberger Sees bekannt. Diese wegweisende Akquisition unterstreicht das beständige Engagement des Landkreises für den Umweltschutz, die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser und die Förderung der Naherholung.

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Symbolbild

Der Sulzberger See, auch Öschlesee genannt, ist eingebettet in die idyllischen Landschaft des Oberallgäuer Voralpenlandes und hat eine Fläche von 36 Hektar. Der Erwerb umfasst nicht nur das Seegrundstück, sondern auch ein Ufergrundstück mit ca. 1 Hektar am Nordufer sowie zwei Weggrundstücke. Diese umfassende Strategie dient nicht nur der Sicherung der Flächen für die Naherholung und ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern ein naturnahes Erholungserlebnis entlang des Wassers, sondern gibt auch die Möglichkeit Naturschutzmaßnahmen durchzuführen.

Dieses Projekt wird durch Landkreismittel sowie durch eine großzügige Förderung mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes finanziert.

Landrätin Indra Baier-Müller betont die Bedeutung des Vorhabens: „Der Sulzberger See mit seinem Umgriff wird nicht nur weiterhin als Landschaftsschutzgebiet dienen, sondern auch als wichtige Ressource für unsere Region. Wasser ist eine essentielle Lebensgrundlage, und wir setzen uns aktiv für einen nachhaltigen Umgang und Naturschutz ein. Gleichzeitig sind wir starker Partner der Fischerei und wir sichern die Flächen entlang des Wassers für die Naherholung und ermöglichen damit nachhaltige Erholungsmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger.“