Auf der A9 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Ost und der Anschlussstelle Hilpoltstein haben ausgelegte Metallteile zahlreiche Fahrzeuge beschädigt. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen sowie weitere Geschädigte um Hinweise.
Am Samstagabend (31. Oktober 2026) meldeten sich gegen 20.50 Uhr mehrere Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Sie berichteten von Reifenschäden, nachdem sie auf der A9 in Richtung Berlin oder München unterwegs gewesen waren. Einige Fahrzeuge waren zuvor wegen vergleichbarer Schäden bereits von Abschleppdiensten abgeschleppt worden.
Polizei sammelt rund 250 Metallteile
Beamte der Verkehrspolizei Feucht führten daraufhin in beiden Fahrtrichtungen Sperrfahrten durch. Die Streifenfahrzeuge fuhren dabei jeweils etwa eine Stunde lang mit Warnzeichen vor dem nachfolgenden Verkehr, um dessen Geschwindigkeit zu verringern.
Die Einsatzkräfte sammelten insgesamt rund 250 Metallteile ein, darunter Nägel, Winkel und Schrauben. Die Gegenstände lagen in mehreren größeren Ansammlungen auf dem rechten Fahrstreifen, an Einfahrten beziehungsweise Anschlussstellen sowie auf dem Standstreifen.
Nach aktueller Einschätzung wurden die Metallteile mutmaßlich von einem Beifahrer während der Fahrt vorsätzlich auf die Fahrbahn geworfen. Die Verkehrspolizei Feucht ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09128 9197-0 zu melden.
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