Masterstudierende der Technischen Hochschule Augsburg präsentieren am 10. Oktober 2026 auf dem Moritzplatz einen begehbaren Raum aus Luft und Kunststoffmembran.
Das Projekt entsteht im Rahmen eines Workshops mit dem Bauingenieur, Architekten und Künstler Hans-Walter Müller. Der Pionier der aufblasbaren Architektur arbeitet seit den 1960er-Jahren mit Konstruktionen, die durch einen geringen Luftüberdruck ihre Form und Stabilität erhalten.
Entwurf für den Moritzplatz
Ausgangspunkt für den Entwurf ist das Verhältnis des Augsburger Moritzplatzes zur Moritzkirche. Gemeinsam mit Müller entwickeln die Studierenden eine leichte und temporäre Struktur, die der bestehenden Architektur für kurze Zeit eine andere Form des Bauens gegenüberstellt.
Im Mittelpunkt des Workshops stehen das unmittelbare, körperliche Erfahren von Raum, Material, Luft und Konstruktion sowie die Frage, wodurch ein Raum seine sakrale Qualität erhält.
Öffentliche Präsentation in Augsburg
Am Samstag, 10. Oktober 2026, um 10 Uhr wird der Raum auf dem Moritzplatz in Augsburg öffentlich präsentiert. Dafür wird der im Finstral Studio Friedberg entwickelte Raum im Zentrum der Stadt aufgebaut und im Dialog mit dem Moritzplatz und der Moritzkirche gezeigt.
Anschließend kehrt die Konstruktion nach Friedberg zurück. Dort soll sie bis zum 2. April 2027 als Teil der Ausstellung zu Hans-Walter Müller im Finstral Studio zu sehen sein.
Beteiligt sind neben Müller und den Masterstudierenden unter anderem Kathrin Oberrauch von der Kunstsammlung Finstral, Professorin Katinka Temme von der Technischen Hochschule Augsburg und der Architekturfotograf Andreas Meichsner.


