Das Bayerische Landeskriminalamt konnte am 21. April 2026 einen Tatverdächtigen im Zusammenhang mit einer Geldautomatensprengung in Bayern im Jahr 2025 festnehmen. Der Einsatz wurde unter Leitung des IRC Amsterdam in den Niederlanden durchgeführt.
Tatverdächtiger in den Niederlanden verhaftet
Der 25-jährige niederländische Staatsbürger wird verdächtigt, an der Explosion eines Geldautomaten am 18. Dezember 2025 in Unterpleichfeld beteiligt gewesen zu sein. Die Festnahme erfolgte in enger Kooperation zwischen den deutschen, niederländischen und weiteren europäischen Strafverfolgungsbehörden. Im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen in seiner Wohnung im Raum Amsterdam wurden Bargeld, Betäubungsmittel wie Kokain, Heroin und Crack sowie für Geldautomatensprengungen typische Gegenstände sichergestellt.
Internationale Zusammenarbeit und Spurensicherung führten zum Erfolg
Die Ermittlungen werden unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bamberg geführt. Die erfolgreiche Festnahme resultiert aus intensiver Spurensuche am Tatort und durch akribische Ermittlungsarbeit. Wesentlich unterstützt wurde der Einsatz durch ISF LUMEN, ein Finanzinstrument der Europäischen Union zur Bekämpfung organisierter Kriminalität in Europa.
Prävention führt zu Rückgang der Fallzahlen
Die technischen Präventionsmaßnahmen, darunter Einfärbesysteme und Umrüstungen an Geldautomaten, sowie die enge Zusammenarbeit mit Banken, haben zu einem Rückgang der Fallzahlen in Bayern geführt. Dennoch bergen solche Taten weiterhin erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Aufgrund des hohen Explosionsdrucks und potenzieller Folgeschäden bleibt das Bayerische Landeskriminalamt in diesem Deliktsfeld konsequent aktiv.



