BKA und Landespolizei starten dritte SKiD-Welle zur Kriminalitätsanalyse in Bayern

München – Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Polizeien der Länder initiieren die dritte Phase der Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“ (SKiD). Diese regelmäßig durchgeführte Umfrage soll ein umfassendes Bild über das Sicherheitsgefühl, die Kriminalitätserfahrungen und das Anzeigeverhalten der Bevölkerung vermitteln.

Umfangreiche Erhebungen in Bayern

In Bayern werden etwa 35.000 zufällig ausgewählte Personen ab 16 Jahren an dieser Studie teilnehmen. Diese Personen erhalten zunächst ein Ankündigungsschreiben, gefolgt von einer Einladung per Post mit einem Papierfragebogen. Alternativ kann die Befragung auch online in den Sprachen Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Englisch durchgeführt werden. Die Teilnahme ist freiwillig, anonym und kostenlos.

Umfassende Themenabdeckung

Die Befragung deckt persönliche Erfahrungen mit Kriminalität, Anzeigeverhalten, Sicherheitsgefühl, Bewertungen der Polizei und soziodemografische Merkmale ab. Ziel ist es, belastbare Daten zu gewinnen, die für effektive Präventionsmaßnahmen und zielgerichtete Sicherheitsarbeit genutzt werden können.

Wichtigkeit Ihrer Teilnahme

Mit der dritten Welle soll die Sicherheits- und Kriminalitätslage in Bayern noch präziser analysiert werden. Eine hohe Teilnehmerzahl erhöht die Repräsentativität der Ergebnisse. Die ersten Ankündigungsschreiben wurden Mitte April versendet. Nutzen Sie die Chance, Ihre Erfahrungen und Einschätzungen einzubringen – Ihre Teilnahme trägt dazu bei, Bayern sicherer zu machen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bka.de/SKiD sowie auf dem Instagram-Beitrag des BLKAs.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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