Am Altdorfer Waldfriedhof erinnerten Angehörige, Kollegen und Führungskräfte der mittelfränkischen Polizei sowie Innenminister Joachim Herrmann an den vor zehn Jahren im Dienst erschossenen Polizeibeamten Daniel Ernst.
Daniel Ernst war am 19. Oktober 2016 während seines Dienstes in Georgensgmünd getötet worden. Die feierliche Gedenkveranstaltung würdigte einen Polizisten, der sein Leben für die Sicherheit der Allgemeinheit verlor.
Erinnerung an einen geschätzten Kollegen
Der Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Mittelfranken, Ulrich Rothdauscher, richtete sich in seiner Rede direkt an die Angehörigen. Der Schmerz über den Verlust eines Sohnes, Partners, Bruders und Kollegen verändere sich zwar, verschwinde aber nicht. Wunden könnten vernarben, die Narben blieben jedoch spürbar und sichtbar.
Die Gedenkfeier erinnerte auch an die Lücke, die Daniel Ernst innerhalb des Spezialeinsatzkommandos und der gesamten Polizei hinterlassen hat. Er galt als angesehener, lebensfroher und pflichtbewusster Kollege. Seine Professionalität und Zuverlässigkeit im Einsatz sowie seine Persönlichkeit außerhalb des Dienstes seien unvergessen.
Joachim Herrmann erinnerte in seiner Ansprache an den Hass und die Brutalität, denen sich Polizeibeamte zunehmend ausgesetzt sehen. „Ein Angriff auf einen Polizeibeamten ist ein Angriff auf uns alle“, betonte der Innenminister.
Die Erinnerung an Daniel Ernst lebe in der täglichen Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen fort. Die Polizei erklärte, ihre Gedanken und Unterstützung gälten auch zehn Jahre nach der Tat weiterhin seiner Familie und seinen engsten Angehörigen.
Auf dieser Seite lesen Sie die Pressemitteilungen der Polizeiinspektionen oder Feuerwehren. Diese werden »ungeprüft« von uns veröffentlicht. Für die Inhalte übernimmt Presse Augsburg keinerlei Verantwortung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Dienststelle.
Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

